„Wir sind die ersten sechs Werkzeugbauer in Deutschland, die sich in eine echte Kollaboration begeben“, so Johannes Peter, Geschäftsführer von Mues Werkzeugbau und damit gleichzeitig Repräsentant eines der sechs Unternehmen mit Schwerpunkt Blechumformung, die sich jüngst zur Tooling Cooperation zusammengeschlossen haben, um als Vertriebsgesellschaft ihre Kompetenzen zu bündeln.
Die Geschäftsführer der Tooling Cooperation (v.l.): Johannes Peter (Mues), Philipp Schwinn (Schwinn), Markus Gebhardt (Gebhardt), Gerald Schug (Huissel), Christian Fütterer (Fütterer), Mario Kiefer (Kiefer).
(Bild: Tooling Cooperation)
Die Vision des VDWF ist es, Menschen aus der Werkzeug- und Formenbau-Branche zusammenzubringen: für gemeinsame Projekte, Kooperationen, Kollaborationen. Im vergangenen Jahr gaben sechs Unternehmen ein Exempel dafür, dass genau das geglückt ist. Gebhardt, Huissel, Fütterer, Schwinn, Kiefer und Mues gründeten die Vertriebsgesellschaft „Tooling Cooperation“. Ziel ist es, Kräfte und Know-how zu bündeln und vorhandene und neue Kapazitäten optimal gemeinsam zu nutzen. Vor allem aus Kundensicht bietet dieses Modell eine Reihe von Vorteilen: von der Erhöhung des Fertigungs- und Pressenportfolios über mehr Sicherheit durch gebündelte Kompetenz bis hin zur Vereinfachung von organisatorischen Prozessen durch das Bereitstellen eines einzelnen Ansprechpartners für ein breites Lieferspektrum.
Es gibt also alles aus einer Hand: Engineering, Prototypen-, Vorrichtungs-, Werkzeugbau, Teile- und Baugruppenproduktion, Service und After Sales. „Der deutsche Werkzeugbau muss neue Wege gehen, um sich auf dem globalen Markt zu behaupten und die Technologieführerschaft zu erhalten“, dessen ist sich Markus Gebhardt, Geschäftsführer Gebhardt, sicher. Die Tooling Cooperation ist ein solcher Weg.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
„In unseren jeweiligen Schwerpunkten und im Leistungsspektrum ergänzen sich unsere Unternehmen – natürlich gibt es aber auch Überschneidungen, was Kompetenzen und Kundenkreis betrifft“, führt Gerald Schug, Geschäftsführer Huissel, weiter aus. Gehen Aufträge bei der Tooling Cooperation ein, entscheidet deshalb das Konsortium, wer die Leitung und damit auch die Verantwortung für ein bestimmtes Projekt übernimmt. „Wichtig ist ein vorbehaltloses Vertrauen gegenüber allen Mitgliedern, sonst kann es nicht funktionieren“, so Schug. „Wir sind noch dabei, gemeinsame Standards zu entwickeln und Prozesse zu synchronisieren. Um die Herausforderungen der anstehenden Projekte zu meistern, ist es entscheidend, frühzeitig über potenzielle Fallstricke zu sprechen und sie zu vermeiden“, fügt Christian Fütterer, Geschäftsführer Fütterer, hinzu. Konkret bedeutet das: Eine gemeinsame Farbtabelle wird erstellt, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen geregelt, die Planungsprozesse werden vereinheitlicht und Technologien und Know-how über alle klassischen werkzeugbauspezifischen Tätigkeiten in Best-Practice-Manier ausgetauscht. Das Darüber-Reden ist also bei der Tooling Cooperation ein zentraler Wert – neben der notwendigen Abstimmung entstehen dadurch Freundschaften. „Es tut gut, sich auszutauschen und dabei auch einmal über sich selbst zu lachen“, erklärt Philipp Schwinn, Geschäftsführer Schwinn. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ gilt dabei ebenso wie „Geteilte Freude ist doppelte Freude“. Das kann nur funktionieren, wenn sowohl die Unternehmen als auch die Persönlichkeiten, die sie repräsentieren, dieselbe Philosophie teilen: „Eben eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so fasst es Mario Kiefer, Geschäftsführer Kiefer, zusammen.
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