Bildverarbeitung Sensoren minimieren die Fehlertoleranz in der 3D-Inline-Messtechnik
Bei der Produktion hochwertiger Fahrzeuge ist hohe Maß- und Passgenauigkeit gefordert. Dies kann nur mit genau auf die Produktion abgestimmten Bildverarbeitungssystemen – konkret mit exakter 3D-Vermessung auf der Basis von Geometry-Gauging-Sensoren – erreicht werden.
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Zunehmend komplexer werdende Aufgaben in der Fertigung fordern eine hohe Maß- und Passgenauigkeit sowie Flexibilität. Herkömmliche Sensoren können die dafür erforderlichen Erkennungs- und Inspektionsaufgaben oft nicht zufriedenstellend lösen, vor allem, wenn mehrere Parameter an einem Produkt kontrolliert werden sollen. Hohe Qualitätsstandards können nur erreicht werden, wenn innovative Mess- und Prüfmethoden für die Qualitätssicherung eingesetzt werden. Automatische Bildverarbeitungssysteme bilden die Basis solcher Methoden und unterstützen Null-Fehler-Strategien (Bild 1).
Exakte 3D-Vermessung sichert hohe Passgenauigkeit
Die exakte 3D-Vermessung sichert hohe Passgenauigkeit und verfolgt das Ziel, die Maßhaltigkeit von Einzelteilen und bereits montierten Aggregaten zu prüfen. Die optischen Geometry-Gauging-Sensoren (GGS) ermöglichen nach Angeben des Herstellers Isra das exakte zwei- und dreidimensionale Vermessen von Komponenten oder Werkstücken und das Bestimmen ihrer Positionen in Raumkoordinaten während des Fertigungsprozesses mit hoher Genauigkeit.
Aufgrund ihrer kompakten Bauform lassen sich die Geometry-Gauging-Sensoren einfach in vorhandene Anlagen integrieren. Dabei werden, wie es weiter heißt, eine hohe Flexibilität und eine kosteneffektive Automation gewährleistet. Der Sensor kann für Umgebungstemperaturen zwischen 10 und 45 °C kalibriert werden, sodass die Messungen temperaturunabhängig genaue Ergebnisse liefern.
In der Variante als Kompakt-Sensor gibt es nun eine neue Bauform für geringe Arbeitsentfernungen zum Messobjekt. Der kompakte Sensor ist auf einer Roboterhand montierbar. Aufgrund der Abmessungen des Sensors von 155 mm × 50 mm × 200 mm können laut Isra auch schwer zugängliche Messpositionen erreicht werden. Bei Einsatz von Progressive-Scan-Kameras kann sich der Sensor sogar in Bewegung befinden und trotzdem hochgenau messen.
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