Partnerschaft Siemens und Trumpf erarbeiten gemeinsam einheitliche Systemlösungen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Siemens und Trumpf haben heute eine Partnerschaft bekannt gegeben, welche die industrielle Produktion durch digitale Fertigungslösungen verbessern soll. Die Zusammenarbeit kombiniert das Xcelerator-Portfolio von Siemens mit der Maschinenbau- und Softwarekompetenz von Trumpf.

Der Start einer engen Partnerschaft: Tom Schneider (Trumpf), Stefanie Frank (Siemens), Cedrik Neike (Siemens). Stephan Mayer (Trumpf), Yürki Voss (Siemens AG), Till Küppers (Trumpf) (v.l.)(Bild:  Siemens)
Der Start einer engen Partnerschaft: Tom Schneider (Trumpf), Stefanie Frank (Siemens), Cedrik Neike (Siemens). Stephan Mayer (Trumpf), Yürki Voss (Siemens AG), Till Küppers (Trumpf) (v.l.)
(Bild: Siemens)

Die Partnerschaft befasst sich mit einer kritischen Herausforderung in der modernen Fertigung: die mangelnde Integration von Informationstechnologie (IT) und Operational Technology (OT)-Systemen, die in der Vergangenheit die Effizienz und Innovation in der Produktion gebremst haben. Durch die Verbindung des Xcelerator-Portfolios von Siemens mit der Fertigungsexzellenz von Trumpf soll die Zusammenarbeit dabei helfen, diese Lücke mit umfassenden Lösungen zu schließen. Beide Unternehmen arbeiten an offenen und interoperablen IT-Schnittstellen, die dazu beitragen sollen, die KI-Bereitschaft für Motion-Control-Anwendungen voranzutreiben.

„Eine echte Transformation in einer Fabrik beginnt, wenn die Maschinen in der Fertigung über ein gemeinsames digitales Rückgrat miteinander verbunden sind. Damit können Daten nahtlos fließen, Entscheidungen schneller getroffen werden und die Produktion reagiert auf sich ändernde Bedingungen“, sagte Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Siemens Digital Industries. „Gemeinsam mit Trumpf gelingt diese Verbindung. Wir schließen die Lücke zwischen IT und OT, damit Hersteller schneller handeln, sich in Echtzeit anpassen und sich auf das KI-Zeitalter vorbereiten können.“

Komplexität durch nahtlose Systemintegration überwinden

In der sich schnell entwickelnden Industrielandschaft von heute ist Software nicht mehr nur ein Add-on zur Hardware, sondern wird zum wichtigsten Unterscheidungsmerkmal in der Fertigung. Von intelligenten Steuerungssystemen bis hin zur datengetriebenen Optimierung ermöglicht eine nahtlose Integration von Hard- und Software ein völlig neues Maß an Flexibilität, Effizienz und Wertschöpfung. Für Siemens und Trumpf eröffnet dieser Wandel große Chancen, aber auch neue Herausforderungen. Kollaboration ist daher unerlässlich und ermöglicht schnellere Innovationszyklen, eine bessere Integration von Hardware und Software sowie einen skalierbareren Ansatz, um standardisierte Schnittstellen bereitzustellen.

Die Zusammenarbeit werde durch eine modulare Systemarchitektur und einheitliche Systemlösungen spürbare Kundenvorteile bringen. Standardisierte Schnittstellen sollen eine nahtlose Konnektivität zwischen Fertigungsanlagen und Systemen auf Unternehmensebene ermöglichen. Kunden profitieren, wie beide Unternehmen versprechen, von einer gesteigerten betrieblichen Effizienz, reduzierten Engineering-Kosten und zukunftssicherer Skalierbarkeit durch offene, modulare Automatisierungslösungen. Diese seien entscheidend, um KI-Anwendungen über die gesamte Wertschöpfungskette zu integrieren.

Kunden sollen von der digitalen Vernetzung profitieren

„Trumpf ist ein führendes Unternehmen für Smart-Factory-Lösungen in der Blechfertigung. Die Zusammenarbeit mit Siemens untermauert unsere Stellung als Lösungsanbieter. Dank der offenen Standards profitieren unsere Kunden noch stärker von der digitalen Vernetzung der Produktion – von unseren Maschinen über Roboter, Greifer bis hin zur Teileerkennung mit Hilfe von KI", sagt Stephan Mayer, CEO bei Trumpf Werkzeugmaschinen.

Die Partnerschaft baut auf dem regelmäßigen Austausch zwischen den Entwicklungsteams von Siemens und Trumpf auf und unterstreicht die Bedeutung lebendiger Ökosysteme für die Lösung der drängendsten Herausforderungen der Branche.

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