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Eine Software, welche die Simulation des Presshärtens beherrscht, wird von Autoform angeboten. Den Nachweis erbracht hat ein Leistungsvergleich verschiedener Softwareanbieter aus Anlass der Numisheet 2008, einer internationalen Konferenz, die als Inhalt die numerische Simulation von Blechumformprozessen hat.
Ein Autoform-Anwender sowie Autoform Engineering selbst lieferten dort hervorragende Ergebnisse ab – mit einer um den Faktor zehn kürzeren Rechenzeit als andere Teilnehmer. Dabei wurden problematische Stellen im Bauteil äußerst zuverlässig und sehr schnell erkannt. Durch die rasche Verfügbarkeit und die erreichte Zuverlässigkeit der Ergebnisse qualifizierte sich die Autoform-Software für das Presshärten ganz besonders.
Presshärtvorgänge lassen sich hervorragend simulieren
Presshärtvorgänge lassen sich zukünftig mit Autoform-Incremental hervorragend simulieren, das Teil der integrierten Tooling and Tryout Solution von Autoform ist (Bild 6). Es besteht die volle Funktionalität beim Einbringen von unterschiedlichen Geometriemodifikationen.
Presshärtprozesse können damit beispielsweise hinsichtlich des Platinenzuschnitts (Autoform-Trim), der Rückkoppelung auf die Werkzeug-geometrie (Autoform-Die-Designer) oder der Robustheit (Autoform-Sigma) nahtlos übergehend untersucht werden. Die effektive und schnelle Methodenplanung und -absicherung gelingt dadurch zu einem recht frühen Zeitpunkt in der Projektlaufzeit.
Ausreichende Optimierungsschleifen für beste Wirtschaftlichkeit und höchste Prozesssicherheit sind damit auch unter Zeitdruck möglich und es ist letzten Endes auch eine reibungslose Werkzeugeinarbeitung zu erwarten, wodurch der Start of Production (SOP) weitgehend abgekürzt werden kann. Somit bietet die Simulation auch ein nicht unerhebliches Kostensenkungspotenzial.
Dr. Michael Kerausch ist Application Engineer bei der Autoform Engineering Deutschland GmbH in Dortmund.
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