Stampack auf der Euroblech 2024 Volumensimulation ersetzt ‚Tryout‘

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Stampack will auf der Euroblech 2024 die Version Stampack Xpress 2024.1 präsentieren.

Neue Ideen oder Änderungen am Umformprozess werden laut Hersteller direkt in der Konstruktion – ohne Probierwerkzeuge – beurteilt und abgesichert.(Bild:  Stampack)
Neue Ideen oder Änderungen am Umformprozess werden laut Hersteller direkt in der Konstruktion – ohne Probierwerkzeuge – beurteilt und abgesichert.
(Bild: Stampack)

„Tryout ist der Schritt im Engineering und Herstellungsprozess eines Werkzeugs, bei dem das Werkzeug in der Presse montiert und erstmals versucht wird, ein Bauteil zu produzieren. Jede Änderung, die nach Erstellung des Werkzeugs vorgenommen werden muss, er-fordert eine Neuanfertigung oder Bearbeitung der Formteile und verursacht damit hohe Kosten“, sagt Markus Wagner, Geschäftsführer der Stampack GmbH. „Stampack Xpress hingegen verlegt die Ausprobe von der Werkstatt in die Konstruktionsabteilung und vermeidet dadurch langwierige sowie teure Abstimmungsarbeiten am eigentlich fertigen Werkzeug“, so Wagner.

Diverse Verbesserungen

Wie in den vorhergegangenen Versionen seien in 2024.1 wieder umfangreiche Verbesserungen sowohl am Berechnungsmodul wie auch in die Benutzeroberfläche eingeflossen. Stampack simuliere nun nicht nur den Umformvorgang, sondern auch das Öffnen der Presse nach erfolgter Umformung. Eine Bauteildeformation beim Hochfahren werde angezeigt und könne vom Konstrukteur durch eine ausgewogene Kräfteverteilung verhindert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt vor allem für Catia Anwender sei die neue ‚Tipping‘ Funktion – die automatische Koordinatentransformation vom Fahrzeug zum Pressenkoordinatensystem. Daneben gebe es insgesamt 27 Detailverbesserungen wie beispielsweise die verbesserte Sichtbarkeit bei der Auswertung und die Integration des Floating Managers ins Lizenztool.

Im Gegensatz zu vielen Marktbegleitern eröffne Stampack die Möglichkeit, Umformungen sowohl im Schalen, als auch genauer mit dem eigenen Volumensolver zu simulieren. Die Auswahl des Berechnungsverfahrens erfolgt unabhängig von der Prozessdefinition. Das breite Anwendungsgebiet von Stampack spiegelt sich laut Hersteller auch im Kundenspektrum der Software wider: Dieses umfasse Zulieferer von Werkzeugen für große Karosserieteile ebenso wie führende Werkzeugbauer mit Spezialisierung auf Schnellläuferpressen aus der Kontaktstecker-Branche, die hauptsächlich im Pforzheimer Raum beheimatet sind.

Verschiedene Anwendungsbereiche

„Gerade bei der Methodenplanung im Zuge der Layouterstellung und bei Machbarkeitsanfragen leistet uns Stampack hervorragende Dienste. Dadurch konnten wir die Abstimmzeiten dank Einsparungen bei den Änderungsschlaufen reduzieren“, betont Stefan Maier, der Leiter des Technical Competence Center (TCC) von Rosenberger Stanztechnik in Birkenfeld. Mit Stampack arbeiten laut Hersteller weltweit mehr als 150 Unternehmen aus allen Bereichen der Blechumformung. Auch große Automotive OEM’s sollen mittlerweile das Potential der Software erkannt und Stampack-Ergebnisse von ihren Zulieferern akzeptiert haben.

Stampack biete Schnittstellen zu allen CAD-Systemen, die im Werkzeugbau zum Einsatz kommen, und werde von den Anwendern direkt in der Werkzeugkonstruktion und nicht in speziellen Simulationsabteilungen genutzt. Die Simulation in der Frühphase der Werkzeugentwicklung biete den Usern die Option, verschiedene Möglichkeiten einer Problemlösung durchzuspielen, und erlaube damit auch schwierigere Umformungen ohne Bau eines Versuchswerkzeugs. Andreas Donath, Abteilungsleiter Konstruktion bei der Kölle Gmbh, bestätige die positiven Erfahrungen der Anwender: „Die Simulationen erlauben unseren Experten, sich an zuvor scheinbar unlösbare Aufgaben heranzuwagen.“

Stampack auf der Euroblech: Halle 27 Stand J13

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