Ende Juni haben 138 Aussteller und 3.750 Fachbesucher aus 27 Nationen im Congress Centrum in Pforzheim die Stanztechnik gefeiert. Zur diesjährigen Stanztec haben Aussteller ihre Neuheiten und hochspezialisierten High-End-Lösungen im Bereich Stanz- und Umformtechnik präsentiert.
High-End-Lösungen im Bereich Stanz- und Umformtechnik gab es auf der Stanztec zu sehen.
(Bild: Schall)
Der exklusive Expertentreff musste sechs Jahre auf das Wiedersehen warten, doch nun war es endlich wieder so weit. Vom 25. bis 27. Juni 2024 traf sich die Stanztec-Community am gewohnten Standort zum persönlichen fachlichen Austausch über Hochleistungsstanzwerkzeuge und Stanzteile mit höchster Komplexität und Präzision. „Wir sind froh über das Wiedersehen“, konstatierte Klaus Müller von Leicht + Müller Stanztechnik in Remchingen sowie Sprecher des Ausstellerbeirats der Stanztec. „Die Stanztec ist für uns das Messehighlight des Jahres.“ Ausdrücklich lobte Müller die Kooperation der Mitglieder des Ausstellerbeirats und die Organisation des Messeveranstalters P. E. Schall. Traditionell legt der Messebeirat bei der Ausrichtung Wert auf Fachkompetenz und Regionalität, um den herausragenden Stellenwert Pforzheims samt der umliegenden Regionen für die Stanz- und Umformtechnik zu dokumentieren. „Die Stanztec ist ein klares Bekenntnis zum traditionellen Messestandort Pforzheim. Wir schätzen die intensiven Kontakte zu Kunden und Fachbesuchern aus aller Welt“, bekräftigte Müller, der die hohe Besucherdichte schon am ersten Messetag hervorhob.
Wichtige Fachmesse
Insgesamt waren in diesem Jahr rund zehn Prozent mehr Besucher als 2018 ins CCP Pforzheim gekommen; die damals 3.407 Fachbesucher aus 31 Nationen wurden aktuell übertroffen. Denn für Fachbesucher ist die Stanztec eine hervorragende Gelegenheit, geballte Kompetenz und tolle Technik in kompaktem Format zu erleben, wie Michael Stepper vom Unternehmen Fritz Stepper resümierte. „Die Stanztec ist immer ein Highlight, und Stepper ist immer mit dabei.“ Auch für Bruderer-CEO Reto Bruderer aus der Schweiz „ist die Stanztec eine der bedeutendsten Messen, um Netzwerke zu pflegen und dem Fachpublikum die neuesten Innovationen im Bereich Hochleistungsstanztechnik zu präsentieren.“ Der Firmenchef aus Frasnacht betonte die Wichtigkeit, Produkte hautnah zu erleben und die Fachgespräche persönlich zu führen. Die Stanztec sei eine Fachveranstaltung mit besonderem Charme, meinte Jürgen Leicht, Geschäftsführer Leicht Stamping Automation in Ölbronn-Dürrn und Mitglied des Ausstellerbeirats. „Dies ist keine klassische Messe, sondern eine einzigartige Kommunikationsplattform, auf der nicht die Maschinen im Fokus stehen, sondern die Menschen.“
Hohe Qualität der Fachbesucher
Patrik Rieder von Enayati Oberflächentechnik hob „das sehr fachkundige Publikum auf der Stanztec“ hervor. Für den hochkarätigen Austausch biete das Format der Stanztec „beste Möglichkeiten“, wie Rieder feststellte, da neben dem Stanzen auch das Thema Oberfläche mit großem Interesse behandelt werde und das kompakte Format „sehr gute Möglichkeiten zum Austausch bietet“. Christian Pape von Steinel Normalien nannte die Stanztec „eine sehr wichtige Veranstaltung im Stanzmekka Pforzheim“. Die Konzentration an Spezialisten im „Stanztechnik-Valley“ ist weltweit einmalig – traditionell ist der Nordschwarzwald und vor allem die Region um Pforzheim ein Zentrum der Stanz- und Umformtechnik und einer exklusiven Community, die regional verbunden und zugleich international agierend auftritt.
Ökonomische und ökologische Herausforderungen
Die Stanztechnikbranche richtet sich auf eine zunehmende Produkt-Individualisierung, auf kleinere Losgrößen, auf komplexer werdende Teilegeometrien und zugleich auf steigende Anforderungen an Qualität und Präzision ein. Auch der anhaltende Fachkräftemangel ist zu kompensieren. Die Maschinen müssen Flexibilität, Multifunktionalität und einfache Bedienbarkeit erfüllen. Auch auf neue Anforderungen an die Peripherie hinsichtlich Zuführung und Teilehandling müssen die Maschinenbauer reagieren. Die Themen Effizienz, Materialeinsparung, Ausschussminimierung und maximale Produktivität stehen auch bei den Stanztechnikern ganz oben auf der To-do-Liste. Hier hat zum Beispiel die Otto Bihler Maschinenfabrik intelligente und modular konzipierte Automationslösungen vorgestellt, wie Michael Staudenmaier von Bihler erläuterte: „Mit den Anlagen können Anwender ihre wertvollen Stanzteile ökologischer fertigen und wertvolle Ressourcen einsparen.“
Positives Fazit
Sehr gut angekommen ist auch in diesem Jahr die Möglichkeit, via Shuttle-Service, die Einladungen der Unternehmen direkt in die Fertigung anzunehmen. Auf diese Weise konnten die Fachbesucher die Maschinen und ihre Produktion direkt in Augenschein nehmen und sich von der Leistungsfähigkeit überzeugen. „Auch in diesem Jahr hat sich wieder gezeigt, wie sehr Aussteller und Fachbesucher das besondere Format der Stanztec schätzen“, fasst Georg Knauer, Projektleiter der Stanztec, das diesjährige Event zusammen. „Neue Technologien beim Werkzeugbau, bei der Funktionsintegration der Maschinen und bei der Peripherie wurden umfassend diskutiert, aber auch die Herausforderungen Wirtschaftlichkeit und Marktbehauptung. Diese regional verankerte Community wirkt auf beeindruckende Weise über den ganzen Globus und setzt echte technologische Meilensteine weltweit“, so Knauer.
Stand: 08.12.2025
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Zufriedene Aussteller, eine positive Stimmung bei Ausstellern und Fachbesuchern an den Ständen, eine geglückte Messeorganisation – für die Stanztec 2024 wird von allen Seiten ein sehr gutes Fazit gezogen. „Wir freuen uns, dass die lange pandemiebedingte Wartezeit nun endlich Vergangenheit ist und sich die Branche wieder treffen konnte“, resümiert auch Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeunternehmens P. E. Schall. „Alle namhaften Vertreter der Branche waren da, und der Fachaustausch war sehr lebendig. Das Fachpublikum schätzt die Themenfokussierung der Stanztec und den persönlichen Austausch. Wir danken allen Ausstellern und Fachbesuchern für ihr Mitwirken und Ausgestalten dieser besonderen Kommunikationsplattform und freuen uns auf das Wiedersehen in zwei Jahren.“