Massive Reaktionen Stellenstreichungen bei Bosch und Werksschließung bei Thyssenkrupp

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Wie die dpa jetzt meldet, wackeln krisenbedingt bei Bosch zigtausend Jobs. Und auch Thyssenkrupp reagiert mit Stellenabbau und Schließung – und zwar in Sachsen.

Sieht es in vielen deutschen Fertigungshallen bald so aus, wenn die allgemeine Konjunkturkrise sich nicht wirksam bekämpfen lässt (Symbolbild)? Jedenfalls mehren sich die Hiobsbotschaften. Neue davon kommen von Bosch und Thyssenkrupp ...(Bild:  Gammelmobilien)
Sieht es in vielen deutschen Fertigungshallen bald so aus, wenn die allgemeine Konjunkturkrise sich nicht wirksam bekämpfen lässt (Symbolbild)? Jedenfalls mehren sich die Hiobsbotschaften. Neue davon kommen von Bosch und Thyssenkrupp ...
(Bild: Gammelmobilien)

In der deutschen Automobilindustrie läuft es gerade alles andere als rund. Die Hersteller haben mit sinkenden Absatzzahlen und teils drastischen Gewinneinbrüchen zu kämpfen. Das wirkt sich auch auf deren Zulieferer aus. Der Automobilzulieferer Bosch reagiert nun verstärkt auf die Krise und den Verlust von 50 Prozent an Gewinn im Vergleich zu 2024. Entschieden hat man deshalb, drastische Einschnitte bei der Belegschaft in Deutschland wirksam werden zu lassen, damit Kosten gespart werden können. Dazu sollen rund 13.000 weitere Stellen bei Bosch wegfallen. Und zwar vor allem an den deutschen Standorten der Zuliefersparte Mobility. Die Maßnahmen werden laut Aussage der Bosch-Entscheider bis Ende 2030 abgeschlossen sein. Zuvor hatte das Handelsblatt berichtet. In der Mobility-Sparte in Deutschland arbeiteten zuletzt etwas über 70.000 Personen, heißt es weiter. Nicht zuletzt mache dieser Bosch-Bereich über 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus, der zuletzt um die 90.000 Euro zählte.

Aus für Thyssenkrupp-Standort in Sachsen

Und rund 270 Beschäftigte werden bei Thyssenkrupp Automation Engineering in Sachsen ihre Jobs verlieren, wie eine weitere Meldung leider beschreibt. Die Geschäftsführung hat demnach beschlossen, den Standort Chemnitz/Hohenstein-Ernstthal bis Mitte 2026 vollständig zu schließen. Bisher werden dort Anlagen für die Batteriemontage in der Autoindustrie gebaut, doch die Nachfrage ist am versiegen. Und der Standort habe sich bereits seit einiger Zeit in einer kritischen wirtschaftlichen Lage befunden, weil aus dem Markt keine ausreichend großen Aufträge zur Sicherung kamen. Ein in Aussicht stehender Großauftrag hat sich dann auch noch zerschlagen. Und für die kommenden Jahre seien keine entsprechenden Projekte absehbar. Daher habe man keine andere Wahl, als den Standort zu schließen, weil er in Rahmen seines Profils für globale Großprojekte keine Perspektiven mehr habe. Die Gewerkschaft IG Metall spricht von einem schwarzen Tag für die Region.

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