Weniger Stahleinsatz Tata Steel erforscht dünneren Stahl für Windturbinen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Tata Steel Nederland erforscht gemeinsam mit der TU Delft und weiteren Partnern die Entwicklung einer neuen Generation von Windkraftanlagen, die weniger Stahl benötigen. Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf den Einsatz von dünnerem Stahl bei gleichzeitiger Verlängerung der Lebensdauer der Anlagen.

Aktuell genutzte 4 bis 10 Zentimeter dicke Stahlplatten sollen durch dünneren Stahl und andere Stahlstrukturen ersetzt werden.(Bild:  Tata Steel)
Aktuell genutzte 4 bis 10 Zentimeter dicke Stahlplatten sollen durch dünneren Stahl und andere Stahlstrukturen ersetzt werden.
(Bild: Tata Steel)

Aktuell befindet sich das Projekt in der Forschungsphase. Ziel ist es, 2027 mit einem Pilotprojekt zum Bau neuartiger Windkraftanlagen zu beginnen.

Während konventionelle Windkraftanlagen aus 4 bis 10 Zentimeter dicken Stahlplatten gefertigt werden, die zu Ringen geschweißt und gestapelt werden, entwickelt das Forschungsteam neue Konstruktionsmethoden für einen neuen Schritt im Windturbinenbau: „Dies umfasst die Erforschung neuer und alternativer Formen von Stahlkonstruktionen und -verbindungen, wie z. B. die Montage von Windturbinen mit (versteiften) Paneelen, mit spiralförmigen Stahlkonstruktionen oder mit doppelwandigen Oberflächen. An dieser Forschung sind verschiedene Akteure aus Forschung und Industrie beteiligt, da technische Innovationen auch praktisch und umsetzbar sein müssen“, erklärt Hans van der Weijde, Director Research and Development von Tata Steel Nederland.

Die technische Umsetzung erfordert innovative Lösungen, wie Dr. Milan Veljkovic, Professor für Stahl- und Verbundkonstruktionen an der TU Delft, erklärt: „Die Doppelwand der Windturbinen erfordert eine spezielle innovative Technik, um die Verbindung der verschiedenen Segmente zu realisieren. Mit dieser neuen Konstruktion wollen wir sowohl die Haltbarkeit als auch die Wettbewerbsfähigkeit von Windkraftanlagen verbessern.“

Innovation für mehr Langlebigkeit

Die technische Umsetzung erfordert innovative Lösungen, wie Dr. Milan Veljkovic, Professor für Stahl- und Verbundkonstruktionen an der TU Delft, erklärt: „Die Doppelwand der Windturbinen erfordert eine spezielle innovative Technik, um die Verbindung der verschiedenen Segmente zu realisieren. Mit dieser neuen Konstruktion wollen wir sowohl die Haltbarkeit als auch die Wettbewerbsfähigkeit von Windkraftanlagen verbessern.“

Neben der Verringerung des Stahlverbrauchs und der damit verbundenen Ökologisierung von Windkraftanlagen zielt die Forschung auch auf eine Verlängerung ihrer Lebensdauer ab. Die aktuelle Generation von Windturbinen hält etwa 15 bis 20 Jahre, die neue Entwicklung zielt auf mehr als 30 Jahre ab. Darüber hinaus soll diese neue, noch nachhaltigere Generation von Windturbinen sowohl für den Einsatz an Land als auch auf See geeignet sein. Mit den geplanten Investitionen in grünen Stahl in IJmuiden will Tata Steel auch einen wichtigen Beitrag zur Erzeugung grüner Energie mit Windturbinen aus grünem Stahl leisten.

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