Stahl für Wasserkraft

Thyssen-Krupp Steel liefert 17000 t Grobblech nach Südafrika

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Für die hoch beanspruchten Rohre wird der Werkstoff mit der Bezeichnung Naxtra M 700 eingesetzt. Laut Hersteller hat er eine Streckgrenze von 700 MPA und eine hohe Zähigkeit, so dass die Rohre auch bei Temperaturen bis hinab zu –40 °C nicht spröde oder brüchig werden. Als einer der Gründe für die positiven Eigenschaften wird die Wärmebehandlung angegeben, bei man den Stahl zunächst auf über 900 °C erhitzt, dann mit Wasser schnell abgekühlt und anschließend erneut erwärmt.

Stahlauskleidung soll Schächte dauerhaft stabilisieren

Das Leitungssystem des Ingula-Pumpspeicherwerks besteht aus Tunneln und Schächten, die teilweise mit Beton und teilweise mit Grobblech (in den Zonen mit besonders hohem Wasserdruck) ausgekleidet werden. Am stärksten beansprucht ist der Bereich vor der Kraftwerkszentrale. Dort kann vorübergehend eine Belastung entstehen, die einer Wassersäule von 490 m entspricht.

Außerdem wird die hohe Festigkeit der Stahlauskleidung gebraucht, um die Schächte dauerhaft zu stabilisieren. Aus dem Grobblech werden insgesamt 4,6 km Druckrohrleitungen gefertigt.

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