Nie mehr auf der Kippe! Trumpf-Innovation sortiert Blechteile mit KI automatisch

Quelle: Trumpf 2 min Lesedauer

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Zur Euroblech 2024 präsentiert Trumpf eine völlig neue Art für das automatisierte Absortieren von lasergeschnittenen 2D-Teilen – den Sortmaster. Künstliche Intelligenz spiele dabei eine Hauptrolle.

Trumpf präsentiert zur Euroblech 2024 ein KI-System für das automatische Absortieren von 2D-Blechteilen, die per Laser geschnitten wurden. Es ist eine Kombination aus Sortmaster Vision und Sortmaster Station, die sich schon bei Losgröße 1 lohnt, wie es heißt.(Bild:  Trumpf)
Trumpf präsentiert zur Euroblech 2024 ein KI-System für das automatische Absortieren von 2D-Blechteilen, die per Laser geschnitten wurden. Es ist eine Kombination aus Sortmaster Vision und Sortmaster Station, die sich schon bei Losgröße 1 lohnt, wie es heißt.
(Bild: Trumpf)

Mit der Sortmaster Station und dem Sortmaster Vision können Anwender künftig besonders zuverlässig und ganz ohne Programmieraufwand absortieren lassen, wie Trumpf zu diesem Euroblech-Highlight erklärt. Entscheidend dabei sei, dass die Sortmaster Station die 2D-Teile zuerst unabhängig von ihrer Geometrie aus der Blechtafel heraustrennt. Dann sortiert der Maschinenbediener die separierten Teile manuell oder lässt sie vollautomatisiert durch den Sortmaster Vision entnehmen sowie palettieren, wie es weiter heißt. Währenddessen bearbeitet die Laserschneidmaschine bereits die nächste Blechtafel. Das automatisierte Absortieren von Teilen gehöre zu den größten Herausforderungen in der Blechwelt. Und übliche Verfahren eigneten sich vor allem nur für einfache Bauteile mit mittleren Blechdicken bis 12 Millimetern. Vielen Unternehmen sind gängige Automatisierungssysteme außerdem zu unflexibel und zeitaufwändig in der Programmierung, sagt Trumpf. Deshalb legten sie lieber buchstäblich Hand an. Die Ditzinger ermöglichen aber mit den beiden oben genannten Sortmaster-Systemen ein automatisiertes Absortieren jeglicher Blechteile. Man bietet diese Innovation übrigens im 3-Meter-Format für die Laserschneidmaschinen der Serie 3000 und 5000 an, wie es weiter heißt.

Die 2D-Blechteile-Produktion wird flexibler und produktiver

Bei dieser Neuheit von Trumpf kommt auch noch die Be- und Entladeautomatisierung namens Liftmaster Compact zum Zug. Denn dieser entnimmt die geschnittene Blechtafel vom Palettenwechsler der Schneidmaschine und übergibt sie der Sortmaster Station. Letztere separiere die Bauteile in wenigen Sekunden vom Restgitter. Danach werden die separierten Teile in den Absortierbereich befördert. Die Trumpf-Entwickler haben dabei den Schneid-, Separier- und Sortierprozess erstmals voneinander entkoppelt, weil die Anwender ihre Laserschneidanlage so besser auslasten und ihren Durchsatz erhöhen können. Eine dritte Palettenstation ermöglicht schließlich das parallele manuelle Absortieren – beispielsweise für Sonderformate. In mehrjähriger Zusammenarbeit mit Intrinsic, einem führenden Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) und Robotik-Software bei Alphabet, habe man adaptive Robotikfunktionen in den Sortmaster Vision eingeführt. Darunter ist auch die automatisierte Wahrnehmung und die Planung von Roboterpfaden. Dadurch kann ein Roboter die getrennten Teile mithilfe einer KI-gestützten Bilderkennung selbstständig erkennen. Die Software berechnet selbstständig den Bewegungsplan des Roboters einschließlich der Greifpunkte, so Trumpf.

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Smartes Trumpf-Absortieren kann sogar nachgerüstet werden

Der Sortmaster Vision holt sich dabei sämtliche Teileinformationen alleine aus dem Schneidprogramm. Damit simuliere er verschiedene Entnahmen vorab und wähle zur Laufzeit die geeignetste aus. So ist laut Trumpf jegliche Programmierung des Absortierprozesses obsolet. Darüber hinaus maximiere der so gelagerte Prozess die Flexibilität hinsichtlich des Teilespektrums und der Losgrößen. Aufgrund des so Erreichten und der Partnerschaft mit Intrinsic könne man nun auch Teile automatisiert absortieren, die mit üblichen Systemen nicht entnehmbar wären, was sogar bei Losgröße Eins funktioniert. Dazu gehören vor allem kleine oder komplexe Teile, die Gefahr laufen, im Restgitter zu verkippen oder zu verkanten, wie Trumpf anmerkt. Aber auch dickere Teile ließen sich durch den Separierprozess heraustrennen und automatisiert absortieren. Die beiden Sortiermodule sind übrigens auch zu einem späteren Zeitpunkt nachrüstbar, wodurch die Anfangsinvestition reduziert und der Automatisierungsgrad schrittweise erhöht werden kann.

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