Trumpf investiert zunächst viel Geld in das spanische Startup Quside und engagiert sich auch noch im Quantencomputing-Konsortium Qutac mit Blick auf den zukünftigen Maschinenbau.
Trumpf engagiert sich weiter in Sachen Quantentechnik. Zum einen investiert Trumpf Venture in Qutac, einem Experten für Zufallszahlengeneratoren Quside – hier einer der photonischen Chips. Und auch beim Quantencomputing-Konsortium Qutac ist Trumpf jetzt mit dabei.
(Bild: Quside)
Trumpf Venture investiert nach eigenen Angaben einen einstelligen Millionenbetrag in das spanische Startup Quside. Der Kernprodukt der Spanier aus der Nähe von Barcelona ist nämlich ein Hochleistungs-Zufallszahlengenerator, der auf einem photonischen Chip sitzt (Bild). Durch die quantenmechanischen Eigenschaften des Lichts stelle er vollständig zufällige Zahlenkombinationen sehr schnell her, was in der Dimension von Gigabits pro Sekunde geschehe. Dadurch ließe sich etwa nicht nur die Verschlüsselung von Nachrichten enorm verbessern, sondern auch Simulationen (beispielsweise Risikoanalysen im Finanzbereich oder Wetterprognosen) vielfach schneller und energieeffizienter durchführen. Der Chip ist mit gängiger Halbleiterfertigung kompatibel (CMOS), was eine einfache Massenproduktion ermöglicht, wie Trumpf betont. Quside plant, wie man weiter erfährt, in den kommenden Jahren in den Verbrauchermarkt zu expandieren, um Smartphones, Tablets oder auch Fahrzeuge durch die Chips sicherer zu machen.
Milliardenmarkt durch Zufallszahlengeneratoren
Der Zufallszahlengenerator von Quside ermöglicht eine schnellere und energieeffizientere Berechnung von Simulationen. Dadurch lassen sich beispielsweise Verkehrsvorhersagen bis zu zehn Mal schneller berechnen, was den Energieverbrauch durchaus auf ein Zwanzigstel verringern kann, um nur ein Beispiel zu nennen. Solche Simulationen nutzen darüber hinaus auch die Versicherungswirtschaft, die Logistikbranche oder die Pharmaindustrie.
Der Chip von Quside ermöglicht im Übrigen auch eine recht knifflige Chiffrierung von Nachrichten, die sogar rechenstarke Quantencomputer nicht entschlüsseln können, wie die Beteiligten betonen. Das ist gut, denn derzeit besteht bereits großer Bedarf in Industrien, in denen Sicherheit eine große Rolle spielt, wie es weiter heißt. In den nächsten Jahren könnte die Technologie nicht zuletzt auch in privaten Geräten eine immer größere Rolle spielen. Im Jahr 2026, sagt Trumpf Venture mit Blick auf entsprechende Prognosen, dürfte der Markt mit Zufallszahlengeneratoren einen Umfang zwischen sieben und zehn Milliarden Euro haben.
Deutschland braucht das Quantencomputing
Trumpf wird sich außerdem innerhalb bei Qutac engagieren (Quantum Technology & Application Consortium). Dabei würden die Ditzinger zunächst in den Arbeitsgruppen Production & Logistics sowie Quantum Systems mit dabei sein. Trumpf werde sich dann der Entwicklung einer Reihe von Quantencomputing-Anwendungen widmen. Im Fokus liegen dabei die Optimierung der Maschinenbelegung in der Produktion, die Bildverarbeitung durch maschinelles Lernen und die mögliche Beschleunigung des maschinellen Lernens durch Quantencomputer, wie man erfährt. Parallel erforscht Trumpf auch noch, wie das Quantencomputing genutzt werden kann, um den Wärmeeintrag beim Laserschneiden zu simulieren und wie die Automatisierung von Fertigungsanlagen damit verbessert werden kann. Denn eine Sache ist für Trumpf schon heute klar: Quantencomputing ist ein Schlüssel für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
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