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Es können bis zu 5 m große Werkzeuge eingesetzt werden
Die äußerst kompakte Bauweise der Servopressenlinie ermöglicht den Einsatz von bis zu 5 m großen Werkzeugen (Bild 4). Mit der Kombination derart großer Werkzeuge in einer Servopressenlinie mit 17 Hüben pro Minute wurde ein Novum in der Karosseriefertigung erreicht.
Am Einlauf zur Pressenlinie füttert ein Platinenlader die Fertigungslinie mit einzelnen, zugeschnittenen Platinen. Nach der automatischen Zentrierung übernimmt die Kopfpresse mit 2500 t Presskraft den ersten Umformvorgang – die Hauptumformung – und bringt das Bauteil schon einmal in Form. In den fünf weiteren Servopressen erfolgen dann schrittweise die weiteren lokalen Schneid- und Umformprozesse.
So entsteht Schritt für Schritt oder Takt für Takt ein maßgenaues und sauber umgeformtes Bauteil, an dem auch in der Umformtechnik komplex geltende Geometrien und Bauteile realisiert werden.
Pressenlinie kann auch für das Werkzeugtryout genutzt werden
Über ihre eigentliche Aufgabe der Karosserieteilefertigung hinaus kann die Pressenlinie auch für das Werkzeugtryout vor dem Produktionsstart eingesetzt werden. Somit können die Werkzeuge auf den Produktionspressen unabhängig (bei einem entsprechenden Werkzeugwechsel) voneinander mit Hilfe eines elektronischen Handrades feinfühlig eingearbeitet werden.
Mit der entsprechenden Transfertechnik ausgestattet, kommt die Servopressenlinie so richtig in Schwung. Denn die hochmoderne und angepasste Automatisierung lässt die Pressen auf Hochtouren laufen. Entscheidend dabei ist der neuartige Platinenlader, der mit seiner optischen Teilezentrierung für viele unterschiedliche Platinenformen ausgelegt ist. Zum anderen sind es die sieben Crossbar Feeder, welche die Teile in absoluter Synchronisation von einer Presse zur anderen transportieren.
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