Umformen

Umformtechnische Kompetenz unter der Motorhaube

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Die Entscheidung fiel auf eine mechanische Presse von Raster-Zeulenroda: 260 t Presskraft, 630 mm Hub, eine maximale Hubzahl von 40 Teilen pro Minute und ein Anlagen-Gesamtgewicht von 150 t. „Diese Anlage ist in der Lage, sehr robuste Teile mit einer sehr hohen Geschwindigkeit zu produzieren“, sagt Ludwig Bammersperger.

Gemeinsame Entwicklung der geeigneten Pressentechnik

Für den Thüringer Pressenbauer war es somit wichtig, gemeinsam mit dem Kunden Mann+Hummel eine Anlagentechnik zu entwickeln, die eine optimale Herstellung der Teile möglich macht. „Die Tiefziehvorgänge, die auf der Anlage realisiert werden sollten, sind vom Streckverhältnis her teilweise schon grenzwertig. Und auch das Werkzeug des Kunden muss passen. Das bedeutet für einen Anlagenbauer immer eine Herausforderung“, weiß Lutz Heller, Prokurist und Leiter Technik bei der Raster-Zeulenroda.

„Die Maschine muss das Werkzeug aufnehmen, muss das Material zuführen, in der Maschine weiter transportieren und dafür sorgen, dass die Prozesse störungsfrei laufen und die Werkzeuge arbeiten können“, so Heller weiter. Dass man als Hersteller der Maschine die Techniken des Kunden nicht unbedingt bis ins Detail kennt, ist für ihn dabei genauso selbstverständlich, wie die geforderte Flexibilität während des Projektablaufes. Die Presse, die seit Juni 2009 in Marklkofen steht, wurde so auch speziell auf den Kunden Mann+Hummel zugeschnitten und die einzelnen Komponenten wurden kundenspezifisch angepasst.

Seit mehr als sechs Monaten ist die Presse jetzt unter Serienbedingungen im Einsatz und Ludwig Bammersperger ist zufrieden. „Sie werden bei uns keine Maschine von der Stange finden. In unseren Bauteilen steckt über Jahrzehnte gewachsenes Know-how. Damit das gegeben ist, muss das Zusammenspiel Werkzeug und Maschine funktionieren. Und da brauchen wir einen offenen Partner, den wir für unsere Ideen begeistern können und der diese entsprechend mit Engineering umsetzen kann.“

Qualität beginnt firmenintern und endet beim internationalen Standard

Qualität heißt bei dem Zulieferer jedoch nicht nur Teilequalität. Auch frühzeitig eingebrachte Verbesserungsvorschläge sind ein wichtiges Potenzial, auf welches im Unternehmen gern zurückgegriffen wird. Pro Mitarbeiter waren es 2008 durchschnittlich 1,7.

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