VdLB Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien war Ziel der Sommerreise des VdLB

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Neben Firmenbesuchen und einer Stadtführung durch Görlitz gab es wieder Informationen, Neuigkeiten, Erfahrungsaustausch in Gesprächen auf Augenhöhe sowie eine Fahrt ins das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, das Zittauer Gebirge.

Viele Mitglieder waren der Einladung zur Sommerreise 2024 gefolgt.(Bild:  VdLB)
Viele Mitglieder waren der Einladung zur Sommerreise 2024 gefolgt.
(Bild: VdLB)

Am Donnerstagabend begann das Treffen der VdLB-Mitglieder und Gäste mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant des Schloss-Hotels „Althörnitz“. Schnell kam man ins Gespräch und freute sich über das Wiedersehen.

Am Freitagmorgen fuhr die Reisegruppe mit dem Bus nach Neugersdorf zur Firma MBN. Das Unternehmen in der Oberlausitz entwickelt, fertigt und baut Anlagen für die Fahrzeugendmontage. Mit 30 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet liefert man in die ganze Welt vom Einzeltakt bis zur kompletten Montagelinie.

Das nächstes Ziel war die Firma Kratzer in Zittau. Dort erwartete man die VdLB-Mitglieder schon zum Rundgang durch die Firma und zum Mittagsimbiss.

Mit vielen neuen Eindrücken ging es weiter im Programm dieses Tages. Die Europastadt Görlitz an der Neiße war das nächstes Ziel. Die Stadtführung absolvierte man zunächst mit dem Bus, danach ging es zu Fuß weiter. Mit über 4000 meistens restaurierten Kultur- und Baudenkmalen wird Görlitz oft als das flächengrößte zusammenhängende Denkmalgebiet Deutschlands bezeichnet. Diesem besonderen Stadtbild verdankt Görlitz seinen Status als beliebte und häufig

genutzte Filmkulisse. Der traditionelle „Kollegenabend“ am Freitagabend fand im Restaurant „Obermühle“ an der Neiße in Görlitz statt. Zu später Stunde ging es zurück ins Hotel.

Planungen für 2025

Da das Schlosshotel „Althörnitz“ während des Aufenthaltes nicht über einen funktionsfähigen Tagungsraum verfügte, musste der VdLB für den Tagungsteil ins Hotel „Dreiländereck“ in die Zittauer Innenstadt fahren. Zu Anfang begrüßte Ulrike Längert, Geschäftsführerin des VdLB, die Teilnehmer und stellte die Planungen sowohl für 2024 als auch für 2025 vor.

Klaus Silder von ABL in Emsdetten hatte seinem Vortrag den Titel „Erfolg und Ersparnis beim Einkauf“ gegeben. Zusammen mit 30 KollegInnen mit über 500 Jahren Erfahrung im Einkauf/Materialwirtschaft hat sich das Unternehmen in den letzten 20 Jahren zum

ausgezeichneten und marktführenden Einkaufsdienstleister entwickelt. Silder berichtete dabei auch über die Erfolge für die Verbandskollegen Heimat, Kuipers, Laumann, MBH und Wieneke, denen man eine signifikante Reduzierung aktueller Prozesskosten und Einstandspreise ermöglichen durfte.

Als Vertreter der Hersteller erläuterte diesmal Horst Bögelsbacher von LVD Aktuelles aus der Branche. Der Trend gehe zu offenen, flexiblen Softwarelösungen, die nicht unbedingt an einen Maschinenhersteller gebunden sind. Dabei sind vollautomatisierte Lösungen auch für kleine Losgrößen, Flexibilität, sowie die Möglichkeit händisch zu arbeiten zu einem wirtschaftlichen Preis von Bedeutung. Personalmangel in allen Bereichen, Zeit- und Kostendruck zwingen zum Umdenken. Bis vor ein paar Jahren ging der Trend noch zu schneller schneiden, schneller biegen. Heute hat man erkannt wie wichtig Qualität ist und wie wichtig zuverlässige Maschinen mit geringen Wartungskosten und guter Service sind. In dem Zusammenhang nannte er auch das

Stichwort „Cyberkriminalität“.

„Mixed“ aus Vortrag und Workshop

In einem „Mixed“ aus Vortrag und Workshop stellte Matthias Dücker, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Heimat, Stadtlohn und 1. Vorsitzender des VdLB unter dem Titel „IT-Sicherheit – Die Maschen der Cyberkriminellen“ eine Präsentation zur Mitarbeiterschulung vor. Der Tenor lautete: „Es gibt viele technische Sicherheitsmaßnahmen, die uns vor IT-Angriffen schützen sollen. Manchmal reichen diese jedoch nicht aus. Oder die Angriffe richten sich direkt an uns – an uns als Menschen. Daher müssen wir selbst auch zur Firewall werden, zur Human Firewall.“

Am Samstagmittag fuhren die Teilnehmer mit der Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge nach Oybin. Dem Zug war extra ein Speisewagen angehangen für den Mittagsimbiss. Eine „Magd“ wartete bereits am Bahnhof Zittau und führte den VdLB am Ziel hoch auf den Oybin. Nicht nur von ihr erfuhr man interessante Geschichte, auch die oben wartende „Herrschaft“ erzählte ausführlich über die jahrhundertealte Burg- und Klosteranlage. Zum gemeinsamen Abendessen ging es zum Ende des Tages nach Varnsdorf in Tschechien in

der Böhmischen Schweiz.

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