Noch eher zäh! Deutscher Maschinenbau meldet weniger Bestellungen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Für die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer hat das neue Jahr mit weniger Bestellungen begonnen, wie der VDMA analysiert hat.

Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt muss hier zwar zugeben, dass die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau zu Jahresbeginn zu wünschen übrig lassen, doch in Panik braucht noch keiner ausbrechen ...(Bild:  Sarah Kastner Fotografie)
Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt muss hier zwar zugeben, dass die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau zu Jahresbeginn zu wünschen übrig lassen, doch in Panik braucht noch keiner ausbrechen ...
(Bild: Sarah Kastner Fotografie)

Im Januar lag der preisbereinigte Wert der Bestellungen laut VDMA bei sechs Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Aufträge aus dem Inland sanken um acht Prozent, während die Lücke bei den Auslandsorders fünf Prozent ausmachte. Dabei hatte sich die Stimmung im beschäftigungsintensivsten Industriezweig Deutschlands zuletzt ja bekanntlich aufgehellt. Im vergangenen Jahr hatten die Bestellungen nach drei Jahren mit Rückgängen immerhin wieder das Vorjahresniveau erreicht. Für 2026 prognostiziert der VDMA aber trotz der US-Zölle und der wachsenden Konkurrenz aus China einen leichten Produktionszuwachs.

VDMA glaubt an negative Auswirkungen durch Krieg

„Bisher handelt es sich bei dem überraschend schwachem Start aber auch nur um einen Monatswert“, wie der VDMA-Chefvolkswirt, Johannes Gernandt, dazu anmerkt. Im weniger schwankungsanfälligen 3-Monats-Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 betrage das Order-Minus zum Beispiel nur zwei Prozent. Gernandt muss aber auch einschränken: „Der nun begonnene Krieg in der Golf-Region und die damit verbundene zusätzliche geopolitische Unsicherheit werden den exportorientierten Unternehmen und ihren Kunden sicherlich nicht dabei helfen, die globale Investitionsschwäche zu überwinden.“

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