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VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.
18.01.2018
Werkstoff Zirkoniumoxid
Zirkoniumoxid (auch Zirkonoxid und Zirkondioxid genannt) ist Oxidkeramik der Extraklasse.
Zirkoniumoxid (auch Zirkonoxid und Zirkondioxid genannt) ist Oxidkeramik der Extraklasse. Aus guten Gründen. Mit den wirklich außergewöhnlichen Eigenschaften dieser Hochleistungskeramik eröffnet sich ein weites Spektrum, zum Beispiel in der Medizintechnik. Aufgrund der geforderten Reinheit wird Zirkoniumoxid hauptsächlich aus elektrogeschmolzenen oder chemisch gefällten Rohstoffen hergestellt. Im Wesentlichen lassen sich zwei Typen von Zirkoniumoxid unterscheiden: MgO-Stabilisiert (Mg-PSZ), gesintert bei 1.650° bis 1.750° C und Y2O3-Stabilisiert (Y-TZP), gesintert bei 1.450° bis 1.550° C.
Die Materialeigenschaften nach DIN VDE 0335/DIN EN 60 672 weisen die Richtung:
- hervorragende tribologische Eigenschaften
- herausragende Festigkeit
- sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit
- hohe Korrosionsbeständigkeit
- hohe Verschleißfestigkeit
- sehr hohe Bruchzähigkeit
- hohe Wärmedehnung
- je nach Zusammensetzung lässt sich eine gute Sauerstoffionenleitfähigkeit einstellen
- sehr hohe Oberflächengüte
- durch unser Spritzgussverfahren lassen sich auch kompliziertere Bauteile herstellen
Fadenführer in der Textilindustrie, Ziehkonen in der Drahtherstellung, Komponenten in der Gleitlagertechnik - hier ist Zirkoniumoxid längst erste Wahl. Verstärkte Nachfrage nach ZrO2 kommt zudem aus der Medizintechnik.
Für Messer, Skalpelle, Pinzetten und mehr.