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Großwerkzeuge umweltverträglich und effizient behandeln
Oerlikon Balzers hat PPD gestützt auf seine 40-jährige Erfahrung in der Industrialisierung von plasmatechnischen Prozessen sowie in enger Zusammenarbeit mit Presswerken der Automobilindustrie entwickelt. Das Verfahren sei ein anschauliches Beispiel dafür, wie Hochtechnologie „Made in Liechtenstein“ einen Beitrag dazu leistee, in Ländern wie China die Umweltfreundlichkeit und Effizienz der Produktionsprozesse zu steigern, heißt es.
Für den Verschleißschutz von Großwerkzeugen war bisher das Hartverchromen die am meisten verbreitete Methode. Diese ist jedoch auf den Einsatz schädlicher Chemikalien angewiesen. Die PPD-Technologie sei eine saubere und effiziente Alternative dazu, so Oerlikon Balzers. Dank einer Kombination aus Wasserstoff, Stickstoff und Elektrizität kommt sie gänzlich ohne schädliche Chemikalien aus.
Hinzu kommt, dass die Werkzeuge - zum Beispiel bei der Herstellung von Außenhautteilen - über die gesamte Lebensdauer nur ein einziges Mal behandelt werden müssen, während beim Verchromen bis zu fünf Behandlungen notwendig sind. Daraus ergebe sich gegenüber Letzterem ein Kostenvorteil von bis zu 65 %, verspricht der Anbieter.
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