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Insgesamt müssen im Zuge der Sanierung rund 120 Arbeitsplätze bei Wiederholt abgebaut werden, heißt es. „Das ist aufgrund der Umsatzrückgänge im vergangen Jahr leider nicht zu vermeiden“, sagt Dr. Kebekus. „Die Schließung der Produktion in Unna-Massen und die Tatsache, dass die Mitarbeiter auch in der Vergangenheit in Kurzarbeit beschäftigt waren, ließen keinen anderen Schritt zu.“
Wiederholt bemüht sich um sozialverträgliche Entlassungen
Allerdings hätten sich der Insolvenzverwalter und der Betriebsrat um eine möglichst sozialverträgliche Lösung für die Mitarbeiter bemüht. Betroffene Mitarbeiter würden daher das Angebot erhalten, in eine Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (BQG) zu wechseln, von der sie bis zu neun Monate angestellt und auf neue berufliche Aufgaben vorbereitet werden. Die Geschäftsführung der Wiederholt GmbH hatte am 30. März 2010 beim zuständigen Amtsgericht Dortmund Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
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