Umformwerkzeugbau

Allgaier investiert in Tryout-Presse für hoch- und ultrahochfesten Stahl

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Der Werkzeugbau nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Er muss in einem möglichst kurzen Zeitraum produktionsreife Werkzeuge zur Verfügung stellen. Die Einarbeitung dieser Umformwerkzeuge ist zeitintensiv und damit auch ein beträchtlicher Kostenfaktor.

Allgaier will Effektivität im Umformwerkzeug-Tryout erhöhen

Deshalb setzt Allgaier auch künftig auf leistungsfähige Pressentechnik, um die Effektivität im Tryout weiter zu erhöhen und somit die Wettbewerbsfähigkeit bei der Anforderung von Werkzeugen zu steigern. Dabei kann Allgaier bei der Auslegung der Werkzeuge bezüglich der neuen Stahlwerkstoffe und den damit verbundenen hohen Anforderungen seine langjährige Erfahrung und Werkzeugbau-Kompetenz nutzen.

Das Unternehmen hat bereits in den achtziger Jahren wertvolle Erkenntnisse mit dem Werkstoff Aluminium gesammelt und sich erweiterte Fähigkeiten im Leichtbau erworben. Heute ist der Automobilzulieferer mit optimal ausgebildeten Mitarbeitern in der Lage, Umformwerkzeuge auch an die neuen Stahlwerkstoffe anzupassen.

Leichtbau-Kompetenz mit neuer Tryout-Presse erweitern

„Wir werden unsere Kompetenz im Segment des Leichtbaus für Außenhaut- und Strukturteile weiter ausbauen“, begründet Aßfalg die jüngste Investition des Unternehmens. „Die neue Tryout-Presse ist dafür unverzichtbar.“

Als Randnotiz noch ein paar Daten zur neuen Allgaier-Tryout-Presse:

  • Presskraft 30000 kN,
  • Tischgröße 5000 × 2500 mm,
  • maximale Einbauhöhe 2550 mm,
  • Höhe über Flur 9,5 m,
  • Pressengewicht 450 t.

Die besonderen Features sind:

  • Tryout- und Tuschierbetrieb,
  • Einsatz aller Werkzeugarten zum Ziehen, Formen und Schneiden,
  • Stößelparallelhaltung und PC-Steuerung,
  • Werkzeugdatenspeicher,
  • Schnittschlagdämpfung und
  • Ziehkissen progressiv-dregressiv unter 5 Stufen interpolierend.

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