Blechbearbeitung

Aluminium statt Stahl – umformen ohne Einschränkungen

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Gegenwärtig erfordert der HFQ-Prozess den Einsatz von Schmierstoffen. Die Projektpartner AIN (Spanien), S. C. Plasmaterm (Rumänien), die Universität Birmingham und TBZ-Pariv (Deutschland) arbeiten an Möglichkeiten robuster Werkzeugbeschichtungen. Unter Berücksichtigung einer langen Werkzeuglebensdauer werden Möglichkeiten schmierstoffarmen beziehungsweise -freien Umformung untersucht. Um die Investitionskosten beim Einsatz der HFQ-Technologie zu senken, wird dabei auch der Einsatz kostengünstiger Werkzeugwerkstoffe untersucht, um sowohl Bauteilgröße als auch die Komponentenvielfalt weiter zu erhöhen. Dabei spielt die Schicht- Substrate-Optimierung eine besondere Rolle.

Betrachtung des kompletten Fertigungsprozesses

Alle genannten Aktivitäten sollen künftige Nutzer in die Lage versetzen, den kompletten Fertigungsprozess der Teilefertigung mittels HFQ zu planen. Die Simulation der Komponentenherstellung und die Werkzeugoptimierung tragen dazu bei, die Kosten und die Zeit zur Einführung der HFQ-Technologie zu senken. Weitere Schritte zur Senkung von Kosten wird im automatisierten Rohteil- beziehungsweise Bauteilhandling, präziser Aufheiztechnologien sowie zugehöriger Steuerungs- und Regelungssysteme gesehen, die unter Leitung der Universität Strathclyde (UK) erfolgen. Mit Hilfe von Kostenmodellen (Material, Bauteilkonstruktion, Fertigungskosten) werden gegenwärtige Herstellungstechnologien mit denen der neuentwickelten verglichen.

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