Schleiftechnik
Anlagenanforderungen lauten Durchsatz, Verlässlichkeit und Qualität

Ein Gastbeitrag von Annedore Bose-Munde 5 min Lesedauer

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Laserschneiden, Stanzen, Blechbearbeitung, Apparatebau und Metallbau sind die Kernkompetenzen eines Unternehmens aus Langenthal im Schweizer Kanton Bern. Jetzt war eine Ersatzbeschaffung für eine Nassschleifanlage nötig. Fast schon war die Entscheidung gefallen. Doch es kam anders.

Dank mehrerer Rundbürsten ist ein richtungsloses Oberflächenfinish möglich.(Bild:  Lissmac)
Dank mehrerer Rundbürsten ist ein richtungsloses Oberflächenfinish möglich.
(Bild: Lissmac)

Die Geschäfte der Fritz Born AG laufen gut. Seit vielen Jahren schon geht es kontinuierlich bergauf: mehr Aufträge, mehr Kunden, mehr Mitarbeiter. Doch wenn Anlagen nicht verlässlich genutzt werden können, muss schnell gehandelt werden. „Immer wieder war unsere alte Nassschleifanlage nicht einsatzfähig und musste repariert werden. Das war ärgerlich, denn gegenüber unseren Kunden müssen wir zuverlässig und pünktlich agieren“, blickt Marcel Born zurück. Er ist die dritte Generation der Born‘s im Unternehmen, hat Maschinenbau an der ETH Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich studiert und ist seit zehn Jahren Geschäftsführer und Inhaber der Fritz Born AG – einem klassischen Familienunternehmen, das er vom Vater übernommen hat.

Die Abläufe bei Fritz Born sind so organisiert, dass zwei Entgratmaschinen eingesetzt werden: eine Anlage für Stahl, eine weitere – ehemals eine Nassschleifmaschine – für Edelstahl und Aluminium. Letztere sollte ersetzt werden. „Die Maschine ist bei uns quasi ein Durchläufer. Sie muss einfach zügig Teile bearbeiten. Es geht dabei weniger um spezielle technische Anforderungen wie bestimmte Radien, sondern vielmehr um Durchsatz, Verlässlichkeit, Wiederholgenauigkeit und natürlich auch Qualität“, sagt Born.