Der Hersteller Wolfram Industrie wird vom 15. bis 19. September auf der Schweissen & Schneiden 2025 in Essen neben den bewährten Wig- Schweißprodukten sein Schweißassistenzsystem „Digital Wolfram“ präsentieren.
Das „Digital Wolfram“ arbeitet als stiller Begleiter im Hintergrund, der den Schweißvorgang beobachtet und nur dann eingreift, wenn es erforderlich ist.
(Bild: Gesellschaft für Wolfram Industrie mbH)
Mit dem System sei das Unternehmen einen deutlichen Schritt nach vorne gegangen, um für die Anforderungen der Kunden eine verbesserte, praxisgerechte Unterstützung zu bieten.
Ganzheitliche Darstellung und Optimierung des Schweißprozesses
Die Wolfram Industrie präsentiert auf dem Messestand mit „Digital Wolfram“ ein Schweißassistenzsystem, das erstmals eine ganzheitliche digitale Unterstützung beim Schweißvorgang ermögliche. Das System beinhalte alle drei zentralen Komponenten bei der Prozessdigitalisierung – Erfassung der Messdaten, automatisierte Auswertung mit Rückmeldung in Echtzeit, sowie die Fähigkeit, im Bedarfsfall selbst korrigierend einzugreifen.
Das Wissen und die Erfahrung eines Schweißers sind nicht zu ersetzen; er verändert lediglich seine Rolle – er wird vom ausführenden Fachmann zum Akteur mit Kontrollfunktion. Das System arbeite als stiller Assistent im Hintergrund, der den Schweißvorgang beobachtet, Hinweise gibt, wenn es etwas am Prozess zu verbessern gibt und nur dann eingreift, wenn es erforderlich ist – etwa durch eine automatische Korrektur oder das Stoppen des Vorgangs.
Die Bedienung erfolge intuitiv entweder über ein Tablet oder alternativ direkt am Bedienpult über integrierte, ausklappbare Monitore. Die Messtechnik sei dezent hinten am Gehäuse angeschlossen. Das System sei so ausgelegt, dass es sowohl beim manuellen Schweißen als auch für automatisierte Schweißanwendungen eingesetzt werden könne.
„Ein wesentliches Merkmal des ‚Digital Wolfram‘ ist die kontinuierliche Lernfähigkeit des integrierten Algorithmus, der sich mit jedem Einsatz weiterentwickelt“, so Matthias Schaffitz, Anwendungstechniker der Wolfram Industrie GmbH. Es könnten exakt elektrische Kenngrößen wie Strom, Spannung, Schweißgeschwindigkeit und die Lichtbogenlänge erfasst werden – entscheidende Parameter zur Qualitätsbewertung des Schweißprozesses.
Darüber hinaus ließen sich weitere Prozessgrößen wie etwa Temperaturprofile, Plasmaspektren etc. integrieren. Der modulare Aufbau erlaube eine flexible Anpassung an veränderte Anforderungen und böte auch die Möglichkeit, ältere Schweißgeräte problemlos mit einzubinden. Die gesamte Elektronik des „Digital Wolfram“ ist in einem standardisierten, robusten 19-Zoll-Gehäuse untergebracht.
Durch das stoßgedämpfte, nahezu erschütterungsfreie Gehäuse sei sie optimal gegen Vibrationen, Stöße, Staub und andere Umwelteinflüsse geschützt und laut Hersteller für den Einsatz in schmutzigen oder rauen Fertigungsumgebungen geeignet. Für den Betrieb des „Digital Wolfram“ seien weder zusätzliche Software noch kostenpflichtige Lizenzen erforderlich. Das System sei „out-of-the-box“ funktionsfähig. Mit dem Schweißassistenzsystem möchte Wolfram Industrie eine zukunftsfähige Lösung bieten, die den Schweißprozess transparenter, sicherer und effizienter machen soll.
Spektrometer bietet Echtzeitanalyse des Schweißvorganges
Neben der Gestaltung und Optimierung von Schweißprozessen spiele die abschließende Ergebniskontrolle eine entscheidende Rolle. Besonders wichtig sei dabei die nachträgliche Überprüfung der Arbeitsergebnisse. In diesem Zusammenhang präsentiert Wolfram Industrie auf der Messe ein vollständig neu entwickeltes Spektrometer. Es ist das erste Messsystem seiner Art zur vollständigen Kontrolle der qualitativen und quantitativen Plasmazusammensetzung direkt während des Schweißprozesses.
Das Messgerät ist wie das „Digital Wolfram“ in einem kompakten 19-Zoll DIN-Gehäuse untergebracht und werde über ein intuitives grafisches Benutzerinterface bedient, welches Steuerung und Auswertung deutlich vereinfache. Das Spektrometer könne aufgesetzt auf das Gehäuse des „Digital Wolfram“ oder auch als Stand-alone-Version genutzt werden. Die integrierte Industrieschnittstelle mache eine Integration in andere IT-Umgebungen problemlos möglich.
Von Ultraviolett- bis Infrarotstrahlung
Das Gerät erfasst das Plasmaemissionsspektrum über den gesamten Bereich von Ultraviolett- bis Infrarotstrahlung. Damit ermögliche es sowohl eine qualitative als auch quantitative Schweißanalyse und stellte einen entscheidenden Vorteil in der Messtechnik und Prozessüberwachung dar.
Die Anbindung an den Schweißkopf erfolge über Glasfaserkabel mit einer Länge von bis zu 80 Metern, wodurch nach Angaben des Herstellers maximale Flexibilität beim manuellen Schweißen als auch bei der Integration in automatisierte Produktionslinien gewährleistet sei.
Stand: 08.12.2025
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Das Spektrometer von Wolfram zeichne sich besonders durch die Verarbeitung der gewonnenen Daten aus. Die zugrunde liegenden Analysealgorithmen wurden vollständig inhouse entwickelt und basieren unter anderem auf der langjährigen Erfahrung im Schweißlabor. Dieser Erfahrungshintergrund ermögliche es auch, die Algorithmen flexibel an spezifische Kundenanwendungen anzupassen und zu optimieren bis hin zur Integration neuer Parameter.
Mit diesem Spektrometer sollen dem Anwender eine echtzeitfähige, vollintegrierbare und anpassbare Lösung zur präzisen Überwachung und Analyse der Plasmazusammensetzung beim Schweißen geboten werden.
Wolfram Industrie auf der Schweissen & Schneiden 2025: Halle 5, Stand 5A18.