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Sägemaschine trennt Rohre für Sprinklersysteme automatisch
Die kompakte Anlage PSU 450 A trennt Rohre im Durchmesser von 20 bis 150 mm hauptsächlich für Kunden aus dem Anlagenbau. In Verbindung mit einer speziellen Fräsanlage wurde die Komplettbearbeitung der für den Brandeinsatz wichtigen Rohre gewährleistet. Die zu trennenden Rohre bestehen aus unterschiedlichen Materialien – zum Teil mit Innenbeschichtungen, da sie für den Einsatz einerseits hohem Wasserdruck standhalten, andererseits auch Chemikalien zur Brandbekämpfung transportieren müssen.
Der Grund für den Kauf der automatischen Kreissägeanlage von Behringer Eisele liegt darin, dass sie perfekt auf den Prozess abgestimmt ist. Genau darauf kommt es an, wenn kurze Wege, optimierte Prozesse und höchste Qualität den Arbeitsalltag bestimmen. Insbesondere die einfach zu bedienende Stangenoptimierung beeindruckte den sächsischen Mittelständler, denn dadurch konnte der Ausschuss an Rohmaterial deutlich reduziert werden. Der Materialverbrauch ist viel geringer, da bereits vor dem eigentlichen Sägeprozess die aufgelegte Stange vermessen und in die nötigen Abschnitte geteilt wird, sodass kaum ein Rest übrig bleibt (Bild 1 – siehe Bildergalerie).
Zufuhrseitig regelt eine CNC-Nachschubzange die Beschickung der Kreissäge mit Material. Sie erkennt Materialanfang und -ende und berechnet die Anschnitt- und Reststücklänge. Abfuhrseitig befindet sich eine Entsorgungszange mit programmierbarer Sortierfunktion. Sie dient insbesondere der Prozesssicherheit, da sie das Rohrstück zusätzlich horizontal spannt. Alle gesägten Teile, Anschnitte und Reststücke werden nach dem Schnitt automatisch aus dem Sägebereich entfernt. Um die Nebenzeiten möglichst gering zu halten, erfolgt das Nachschieben des Materials, die Entsorgung und das Schwenken der Drehplatte zur Winkelverstellung teilweise zeitgleich.
Markiereinrichtung erleichtert Zuordnung zu Baugruppen
Ausgestattet ist die Kreissägeanlage mit einer Markiereinrichtung, um das gesägte Material nach dem Trennvorgang direkt kennzeichnen zu können (Bild 2). Die Zuordnung zu entsprechenden Baugruppen erleichtert schließlich die spätere Weiterverarbeitung.
Über eine höheneinstellbare Prismenrollenbahn ist der Sägeprozess mit der nachgelagerten zirkularen Fräsanlage verbunden, die die Rohrstücke aufnimmt und weiterleitet. Durch diese Rollenbahn wird der Säge- vom Fräsprozess entkoppelt, denn nicht alle Teile werden nach dem Trennen weiterbearbeitet. Wie Kurt Kirpal erklärt, musste es von der Anlagenkonzeption her auch möglich sein, fertig gesägte und markierte Teile direkt in die Fertigung zu geben.
So ist die von KET gewünschte größtmögliche Flexibilität umgesetzt worden. Mit der nachgeschalteten zirkularen Fräsmaschine ebenso wie mit der Kreissägeanlage hat das Unternehmen in neueste Technik investiert. Mit ihr können die Rohre unter frei wählbaren Winkeln und Längen schneckenförmig gefräst und Durchbrüche oder Freiformlöcher angebracht werden.
* Thomas Großkopf ist Geschäftsführer bei der Behringer Eisele GmbH in 73235 Weilheim/Teck
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