Gewinde einbringen
Automatisiertes Gewindeformen

Ein Gastbeitrag von Stéphane Itasse / Fibro 4 min Lesedauer

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Gewinde in Tausende von dicken Blechteilen einzubringen, ist nicht trivial. Noch kniffliger wird es, wenn enge Taktzeiten einzuhalten sind und es an Platz im Pressenwerkzeug fehlt.

Was man hier sieht, sind Komponenten für Armlehnen, wie sie beim Büromöbelhersteller Interstuhl gefertigt werden. Bisher wurden die nötigen Gewinde mit sehr viel Aufwand eingebracht. Fibro-Technik hat aber aus dem Flaschenhals eine Produktivitätsquelle gemacht.(Bild:  Itasse / Fibro)
Was man hier sieht, sind Komponenten für Armlehnen, wie sie beim Büromöbelhersteller Interstuhl gefertigt werden. Bisher wurden die nötigen Gewinde mit sehr viel Aufwand eingebracht. Fibro-Technik hat aber aus dem Flaschenhals eine Produktivitätsquelle gemacht.
(Bild: Itasse / Fibro)

Mehr Automatisierung! Diese Forderung kommt von vielen Unternehmensleitungen. Schließlich geht es darum, die Prozesssicherheit zu erhöhen, die Kosten zu senken und nicht zuletzt gegen den Fachkräftemangel anzugehen. So war es auch bei Interstuhl in Meßstetten-Tieringen. Das Unternehmen entstand 1961, als Wilhelm und Werner Link mit dem Bi-Regulette den ersten Arbeitsstuhl entwickelten.

Aus ihrer Dorfschmiede wurde seitdem Hersteller von Stühlen für Büro und Homeoffice, in der Produktion und im Labor sowie beim Gaming. Das eigenständige und inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter in aller Welt und bekennt sich dennoch zu seinem Hauptsitz in Meßstetten-Tieringen. Hinzu kommt eine hohe Fertigungstiefe, die in der Branche einzigartig ist. Beispielsweise fertigt Interstuhl sämtliche Metallteile selbst.