Bruder Lack! BASF scheint einen Käufer für das Lackgeschäft zu haben

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der BASF-Konzern befindet sich wohl in Exklusivgesprächen mit Carlyle, der andere Interessenten ausgestochen hat, schreibt die Financial Times unter Berufung auf Insiderangaben.

BASF wird offensichtlich bald den Lacksektor verkaufen. Lesen Sie hier, wer sich demnach in die ganz enge Wahl laviert hat ...(Bild:  BASF)
BASF wird offensichtlich bald den Lacksektor verkaufen. Lesen Sie hier, wer sich demnach in die ganz enge Wahl laviert hat ...
(Bild: BASF)

Der Chemiekonzern BASF könnte laut einem Pressebericht einen Käufer für sein Lackegeschäft gefunden haben. Es soll sich um den Finanzinvestor Carlyle handeln. Werde man sich einig, komme die Transaktion auf ein Volumen von rund sieben Milliarden Euro. Der geplante Verkauf ist im Übrigen ein weiterer Schritt im laufenden Umbau des Chemieriesen, der schon länger unter einer allgemeinen Branchenflaute leidet, heißt es. Wichtige Kunden der Lackesparte von BASF kommen natürlich aus der deutschen Autobranche, die auch wegen der Konkurrenz aus China und des Verschlafens des E-Auto-Booms in Teilen der Welt mit Problemen ringt. Laut BASF erzielt der eigene Lacksektor mit seinen rund 10.300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro. Die BASF-Aktie reagierte am frühen Montagnachmittag aber nur kurz mit deutlicheren Gewinnen. Außerdem hatte BASF erst vor Kurzem informiert, den Verkauf des brasilianischen Geschäfts mit Bautenanstrichen an Sherwin-Williams für 1,15 Milliarden US-Dollar abgeschlossen zu haben.

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