Brennstoffzelle Innoplate startet Serienproduktion von Bipolarplatten

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Innoplate hat offiziell die Serienproduktion von Bipolarplatten für Brennstoffzellen begonnen. Am Standort Haguenau ist dafür ein neues Werk entstanden.

Innoplate hat mit der Produktion von Bipolarplatten begonnen.(Bild:  Schaeffler)
Innoplate hat mit der Produktion von Bipolarplatten begonnen.
(Bild: Schaeffler)

Innoplate hat ein Werk für Bipolarplatten im französischen Haguenau eingeweiht. Das von Schaeffler und Symbio je zur Hälfte getragene Joint Venture will hier vier Millionen metallische Bipolarplatten jährlich fertigen. Bis zum Jahr 2030 soll die Kapazität auf 50 Millionen Bipolarplatten jährlich steigen.

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Zur Einordnung: In einer Pkw-Brennstoffzelle sind bis zu 400 Membran-Elektroden-Einheiten verbaut. Jede der Einheiten enthält zwei Bipolarplatten. Die anfängliche Produktionsmenge reicht also für mindestens rund 5.000 Fahrzeuge.

In schweren Lkw sind oft zwei Brennstoffzellen montiert. Vier Millionen Bipolarplatten reichen entsprechend für bis zu rund 2.500 Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb.

Bis 2030 wollen Schaeffler und Symbio am Standort 120 Jobs schaffen. Das Projekt wird gefördert vom Investitionsprogramm „France 2030“. Die Produktion der Bipolarplatten für Brennstoffzellen von Symbio ist bereits angelaufen. Der Produktionsstandort ist laut Innoplate auf Netto-Null-Emissionen ausgelegt.

In 18 Monaten von der Gründung zur Produktion

In ihrer gemeinsamen Ansprache beschrieben die Geschäftsführer von Innoplate, Alain Haag und Cédric Handwerk, den Bau des Werkes in kurzer Zeit: „Innoplate wurde erst vor 18 Monaten gegründet. Sobald der Beton trocken war, wurden Maschinen, Werkzeuge und ein Labor sowie die entsprechende IT-Infrastruktur eingerichtet“, sagte Alain Haag bei der Einweihung. „Und wir haben es geschafft: von null auf vier Millionen Einheiten in so kurzer Zeit – und vor allem ohne Unfälle oder Verzögerungen.“

Cédric Handwerk dankte dem Innoplate-Team vor Ort für seine außerordentlichen Anstrengungen, den Muttergesellschaften Symbio und Schaeffler für deren Unterstützung.

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