Absauganlage
Pulver aus Beschichtungskabinen elegant entsorgen

Ein Gastbeitrag von Gerald Scheffels 2 min Lesedauer

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Der Baumaschinenhersteller Bomag hat den Prozess der Entsorgung von Pulver aus den Beschichtungs-Handkabinen vereinfacht und eine zentrale Absauganlage in Betrieb genommen. Gesammelt wird das Sauggut in einem Big Bag, der sich in einer Vakuumzelle befindet.

So lassen sich die Filterkästen der Pulverkabinen komfortabel entleeren. Im Vordergrund: Die Filtereinheit der Absauganlage (oben) und, darunter, die Vakuumzelle.(Bild:  Ruwac)
So lassen sich die Filterkästen der Pulverkabinen komfortabel entleeren. Im Vordergrund: Die Filtereinheit der Absauganlage (oben) und, darunter, die Vakuumzelle.
(Bild: Ruwac)

Im Bomag-Stammwerk Boppard fertigen rund 1.400 Mitarbeitende Tandemwalzen, Straßenfertiger und Kaltfräsen, die einen Beitrag zum Straßenbau leisten. Produziert wird mit modernsten Maschinen und hoher Fertigungstiefe, und bei jedem Investitionsprojekt wird darauf geachtet, dass es möglichst mit Arbeitserleichterungen für die Mitarbeiter verbunden ist.

Aus diesem Grund sahen die Verantwortlichen einen (überschaubaren) Investitionsbedarf im Bereich der Handkabinen für Pulverbeschichtung, wo kleinere Maschinenteile beschichtet oder Sonderfarben verarbeitet werden. Jede der sechs Kabinen ist mit einem Filterkasten ausgestattet, in dem sich das überschüssige und abgesaugte Pulver aus dem Beschichtungsprozess sammelt. Diese Kästen mussten regelmäßig manuell, mit einer Schaufel, entleert werden, was jede Woche ca. drei Mannstunden erforderte, weil bei voll ausgelasteter Lackiererei rund 300 bis 400 Kilo Pulver anfallen.

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