PFAS

Das sind die Folgen der Reglementierung von PFAS

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Das sollten Schmierstoffnutzer jetzt dagegen tun

Elkalub empfiehlt, sich die im Unternehmen genutzten Schmierstoffe genauer unter die Lupe zu nehmen, um sie auf PFAS zu checken.Im Zweifel sind die Schmierstofflieferanten zu kontaktieren, wie es weiter heißt. Auch die Anwendungen, in denen gegebenenfalls PFAS-haltige Schmiermittel genutzt werden, gilt es herauszufinden.

Bei PFPE-Ölen und PFPE-Fetten (auch PTFE-verdickt) ist – nach heutigem Stand – eine Übergangsfrist von 13,5 Jahren zu erwarten, wenn es sich um eine kritische Anwendung handelt. Weil PFPE-Schmierstoffe zumeist in sehr speziellen Anwendungen eingesetzt werden, ist diese Bedingung vermutlich oft erfüllt, glaubt Elkalub. Die Kehrseite ist aber, dass spezielle Anwendungen beziehungsweise Anwendungsbedingungen erhöhte oder längere Entwicklungsaufwände für ein gleichwertiges PFAS-freies Austauschprodukt (oder eine geänderte Konstruktion) nach sich ziehen könnten.

Bei Schmierstoffen, die PTFE als Additiv enthalten, werden die Einsatzbedingungen über die Länge der Übergangsfrist entscheiden. Bei unkritischen Anwendungen, oder wenn der Markt bereits PTFE-freie Alternativen bereithält, könnte der „worst case“ mit der kurzen Übergangsfrist von 18 Monaten eintreten. Für diese Kombination ist es nun dringend geboten, über alternative Produkte oder Produktstrategien nachzudenken.

So reagiert Elkalub auf die zu erwartenden PFAS-Verbote

Parallel zur genauen Beobachtung der gesetzlichen Veränderungen arbeitet Elkalub nach eigener Aussage in Forschung und Entwicklung bereits aktiv und mit konkreten Ergebnissen an einem schmierstoffmäßigen „Plan B“. Folgendes passiert im Zuge dessen:

  • Untersuchung von alternativen Rohstoffen und Verdickersystemen. Insbesondere bei den Festschmierstoffen gibt es vielversprechende Alternativen zum PTFE. Silikonöle lassen sich unter Umständen auch feststofffrei verdicken, ohne die Zulassung für die Lebensmittelindustrie zu verlieren;
  • Test von PFAS-freien Alternativprodukten. Gemeinsam mit den ersten Kunden entwickelt Elkalub bereits PFAS-freie Nachfolgeprodukte. Die Ergebnisse dienen als Basis für weitere Produkte und Anwendungsmöglichkeiten.

Prinzipiell gilt nach Meinung von Elkalub, dass es aber keine Standardlösungen gibt. Denn schmiertechnische Anwendungen und Produkte sind zu unterschiedlich und erfordern eine kundenspezifische Betrachtung.

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