Metallwerke Renner

Die Abfallbehältermanufaktur: edle Produkte nassverzinkt

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Mit der Bearbeitung solcher Teile haben die Ahlener eine über 90-jährige Erfahrung. Nachdem Josef Renner 1923 den Betrieb für Feuerverzinkerei und Blechbearbeitung gegründet hatte, wurden in den Anfangsjahren vor allem verzinkte Haushaltswaren wie Ofenrohre, Badewannen, Waschkessel, Gießkannen sowie Geräte für Schweine- und Pferdeställe hergestellt.

„Einiges davon gehört auch heute noch zum Sortiment und wir können jederzeit auf Marktanforderungen und Kundenwünsche flexibel reagieren“, sagt Henke, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet.

Abfallbehälter werden zu Premiumprodukten

Neben der traditionellen Nassverzinkerei hat sich der ehemalige Handwerksbetrieb längst zu einem modernen Unternehmen entwickelt, dessen Produkte europaweit vertrieben werden. Der Grundstein dafür wurde in den 1990er Jahren gelegt, als man sich in Ahlen auf die Produktion von Abfallbehältnissen für den öffentlichen Bereich und die Industrie spezialisierte.

In vielen Innenstädten, Parkanlagen und anderen öffentlichen Plätzen finden sich Abfallbehälter, Ascher, Wertstoffsammler oder Hundetoiletten von Renner. „Als wir damit in den Markt gingen, waren wir in diesem Marktsegment ein unbeschriebenes Blatt“, so Henke. „Heute“, sagt der Firmenchef mit unverkennbarem Stolz, „sind das unsere Premiumprodukte, bei denen wir zu den Top 3 in Deutschland gehören.“

Beim Bordieren werden die scharfen Kanten von Mülleimern abgerundet. Daran haben die Ahlener hart gearbeitet. Vor allem wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht, setzt Renner auf Innovationen und vertraut dabei auf die eigene Kreativ- und Entwicklungsabteilung. "Bei uns haben alle verinnerlicht", so Henke, „dass ein Abfallbehältnis alles andere als ein profaner Artikel ist. Allein hinter den Schlössern steckt schon eine Menge Technik“.

Zudem seien die Behältnisse aufgrund ihrer besonderen Stabilität in gewissem Maße vor Beschädigungen und Vandalismus geschützt. Noch wichtiger aber sei das Design. „Abfallbehälter müssen nicht nur funktional sein, sie müssen vor allem auch gut aussehen“, sagt der Geschäftsführer. Und dass Renner da erfolgreich ist, belegen nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Kreative Anreize bekäme Renner zudem ab und an bei gemeinsamen Projekten mit Künstlern und Hochschulen.

Bei Renner legt man Wert auf große Fertigungstiefe

Damit die hohen Qualitätsansprüche jederzeit erfüllt werden können, legt Geschäftsführer Henke Wert auf eine große Fertigungstiefe. So erfolgt die gesamte Produktion im eigenen Haus. Das nötige Material bezieht Renner vornehmlich von regionalen Partnern. Alle Artikel werden in der hauseigenen Verzinkerei veredelt, in der auch Lohnverzinkung betrieben wird. Und für die Kunden, die es farbig haben wollen, steht eine moderne Pulverbeschichtungsanlage zur Verfügung.

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