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Trotz der hohen Biegequalität der Trumpf-Maschinen erreicht ein Biegeteil nicht die Exaktheit eines Frästeils. Doch mit dem richtigen Fachwissen kann ein Teil so gestaltet werden, dass die geringe Ungenauigkeit nichts ausmacht. „Der Konstrukteur kann an kritischen Biegepunkten kleine Aussparungen einplanen. An dieser Stelle macht es dann keinen Unterschied, ob sich das Blech nach dem Biegevorgang leicht wölbt“, berichtet Heusel. „Es gibt viele solcher einfachen Tipps und Tricks, um Blechkonstruktionen zu optimieren. Trumpf bietet daher Workshops und Seminare zur Teilegestaltung mit Blech an.“
80 % billiger: Die Umkonstruktion des Teils rechnet sich
Die Umkonstruktion des Teils rechnet sich. Es sind zwar im Gegensatz zur ursprünglichen Herstellung zwei Maschinen beteiligt. Aber dafür ist die Maschinenlaufzeit deutlich kürzer. Für acht Winkel benötigt die Laserschneidanlage etwa 1 min 40 s. Die Rüstzeit fürs Biegen liegt bei weniger als zwei Minuten und die Biegezeiten pro Teil betragen weniger als 30 Sekunden.
Damit benötigt die Herstellung von acht solchen Winkeln bei dieser Variante weniger als acht Minuten Maschinen- oder Arbeitszeit. Die ursprüngliche Version, das Frästeil, brauchte für die gleiche Losgröße fast viermal so lange. Sind Material- und Maschinenkosten berücksichtigt, ist damit das Blechteil bei einer Losgröße von acht um knapp 80 % günstiger.
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