GIW – Gesellschaft für innovative Werkzeugsysteme

Die Entwicklung und Fertigung großer und hochwertiger Serienwerkzeuge als Stärke

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Heilbronner GIW nutzt alle Möglichkeiten zum Hightech-Werkzeugbau

Was das eigentliche Kerngeschäft mit dem Werkzeugbau angeht, so spielt die GIW mit der Entwicklung und dem Bau von Prototypen-, Linien-, Transfer- und Folgeverbundwerkzeugen die gesamte Klaviatur eines Hightech-Werkzeugbaus entlang der Operationsfolge Platinenschnitt, Ziehen, Schneiden, Lochen, Nachschlagen und Abkanten. Hochkomplizierte Mechanismen, wie gesteuerte Einsätze zur prozesssicheren Vermeidung von Oberflächenfehlern oder verzahnte Schieber-Füllschieber-Mechanismen zur Realisierung von Hinterschnitten, sind eine Spezialität der Heilbronner Experten.

Auch Fügeprozesse in Umformwerkzeugen werden realisiert, wie beispielsweise das Einpressen von Stanzmuttern oder Schweißbolzen in die Blechteile. Und auch die Beherrschung der neuen hoch- und höchstfesten Stahlgüten, Edelstähle oder Tailored Blanks macht letztlich einen Topwerkzeugbauer aus. Dafür baut man in Heilbronn auf eine seit 1919 gewachsene Erfahrung für Engineering und Fertigung gleichermaßen.

Werkzeugentwicklung in enger Abstimmung mit dem Presswerker

Wer die Strukturen der Automobilindustrie kennt, der weiß, welch hohe Anforderungen die Zulieferer zu erfüllen haben. Erst recht dann, wenn man für die Premiummarken wie Porsche, Jaguar, Daimler oder BMW produziert. Planung, Führung und Steuerung komplexer Werkzeugprojekte ist dabei eine der Hauptaufgaben des GIW-Teams. Hier unterstützt es den Kunden in jeder Phase des Prozesses.

Ingenieure, Techniker und Facharbeiter realisieren in enger Abstimmung mit dem Presswerksbetreiber eine Projektbetreuung, auf die sich der Auftraggeber verlassen kann. Das umfangreiche Sorglospaket für Teilehersteller und OEM beschränkt sich dabei nicht auf neu angefertigte GIW-Werkzeuge, sondern erstreckt sich auch auf die ehemals von Läpple ausgelieferten Werkzeuge und darüber hinaus auf Fremdwerkzeuge.

Neues Werkzeugkonzept für Multifunktionsblechhalter

Die Kolleginnen und Kollegen um Markus Straub befinden sich in Aufbruchstimmung. Diese lässt sich auch an einer aktuellen Innovation festmachen, dem sogenannten Multifunktionsblechhalter. Getrieben vom Effizienzgedanken und von der Ressourceneinsparung trägt dieses Werkzeugkonzept vor allem dem Karosserieleichtbau Rechnung. Denn durch den besonderen Umformprozess ist eine deutlich verbesserte Ausreckung flächiger Bauteile möglich. Auch schwer umformbare höherfeste Blechgüten können ausdünnungs- und reißerfrei gezogen werden. In der Folge können damit dünnere Bleche eingesetzt und das Gewicht der Rohkarosse reduziert werden. „Außerdem“, so erläutert Martin Heckmann, bei GIW verantwortlich für die Technologieentwicklung, „erzielt man damit eine Verringerung des Platineneinsatzgewichtes, die vor allem aus der Verkleinerung der Ziehanlage im Vergleich zu herkömmlichen Werkzeugen resultiert. So wird im Presswerk bei jedem Hub bares Geld gespart.“

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