VDMA-Nachwuchspreis

Die vier besten Jungtalente in Sachen Digitalisierung stehen fest

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Das sind die ausgezeichneten Bachelorarbeiten:

Die Erstplatzierte heißt Federica Tomola. Sie ist Studentin des internationalen Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Augsburg. Ihre Abschlussarbeit entstand bei der BMW Group unter der Betreuung von Prof. Dr. Florian Kerber und Jürgen Heinzer.

Federica Tomola, Studentin des internationalen Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Augsburg, wird mit dem 1. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet. (Bild:  VDMA)
Federica Tomola, Studentin des internationalen Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Augsburg, wird mit dem 1. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit ausgezeichnet.
(Bild: VDMA)

Dabei ging es darum, mithilfe der Fusion aus zusätzlich integrierten Sensor-, Prozess- und Maschinendaten KI-basierte Vorhersagemodelle für die Rauigkeit von Presswerkzeugen zu entwickeln. Die Grundlage dafür war der Aufbau einer durchgängigen Datenpipeline mit automatisierter Auswertung, die in die Digitalisierungsstrategie des BMW-Werkzeugbaus München eingebettet ist. Durch neuronale Netze konnten Ergebnisse in der Vorhersage der Rauheitswerte erzielt werden, die großes Potenzial für weitergehende Analysen aufzeigen.

Und Bengt Ole Scheffler, Student der Schiffsbetriebstechnik an der Hochschule Flensburg, erhält den 2. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit. Die von Professor Dr.-Ing. Michael Thiemke betreute Arbeit entstand an der Forschungseinrichtung „Kielseng“ des Maritimen Zentrums der Hochschule in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Arbeitskreises „MTP im Schiffbau“ des VDMA.

Bengt Ole Scheffler, Student der Schiffsbetriebstechnik an der Hochschule Flensburg, erhält den 2. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit. (Bild:  VDMA)
Bengt Ole Scheffler, Student der Schiffsbetriebstechnik an der Hochschule Flensburg, erhält den 2. Preis in der Kategorie Bachelorarbeit.
(Bild: VDMA)

Die Arbeit untersucht, ob und wie der Automatisierungsstandard Module Type Packaging (MTP) aus der Prozessindustrie auf Schiffsmotoren angewendet werden kann. Das erarbeitete und an zwei Schiffsmotoren erprobte Konzept verdeutlicht die Vorteile des Standards zur Einbindung von modularen Teilanlagen in ein übergeordnetes Leitsystem. Die Arbeit zeigt zugleich die aktuellen Grenzen des sich in der Entwicklung befindenden MTP auf und beinhaltet entsprechende Lösungsmöglichkeiten, die im Rahmen der weiteren Normung zu diskutieren sind.

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