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Hausausstellung Pfronten 2014 DMG Mori präsentiert sieben Weltpremieren

Redakteur: Rüdiger Kroh

Zu Jahresbeginn findet traditionell im Deckel-Maho-Werk in Pfronten die Hausausstellung statt. DMG Mori zeigt diesmal 66 Maschinen live unter Span – darunter sieben Weltpremieren.

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Zum Open House erwartet DMG Mori über 6000 Besucher im Deckel-Maho-Werk in Pfronten.
Zum Open House erwartet DMG Mori über 6000 Besucher im Deckel-Maho-Werk in Pfronten.
(Bild: DMG Mori)

Auf der traditionellen Hausausstellung bei Deckel Maho präsentiert DMG Mori vom 18. bis 22. Februar 66 Maschinen live unter Span – darunter sieben Weltpremieren. Dazu erwartet das Unternehmen mehr als 6000 Fachbesucher aus aller Welt im Allgäu. In vier Technologieseminaren können sich die Besucher zudem über die Themen Lifecycle Services, Werkzeug- und Formenbau, Aerospace und Automation informieren.

Mit Celos auf schnellem Weg von der Idee zum fertigen Produkt

Im Mittelpunkt der Leistungsschau zum Jahresbeginn stehen die sieben Weltpremieren im neuen Corporate Design mit Celos für den schnellen Weg von der Idee zum fertigen Produkt. Celos bietet laut Unternehmen eine einheitliche Oberfläche für alle neuen Hightech-Maschinen von DMG Mori und ermöglicht über Apps die durchgängige Verwaltung, Dokumentation und Visualisierung von Auftrags-, Prozess- und Maschinendaten. 18 Maschinen mit Celos sollen den internationalen Fachbesuchern die Vorteile des neuen Corporate Designs zeigen.

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Insgesamt 24 Weltpremieren will DMG Mori in diesem Jahr präsentieren. Zu den sieben bereits zur Hausaustellung in Pfronten erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten Maschinen zählen die CTX beta 800 TC für die Turn & Mill-Komplettbearbeitung, die zwei Vertikalzentren DMC 850 V und DMC 1150 V, das Fräs-Dreh-Universalzentrum DMC 80 FD Duoblock, das Horizontalbearbeitungszentrum DMC 80 H Duoblock, die Portalmaschine DMU 270 P sowie die DMU 70 ecoline für die 5-Seiten-Bearbeitung.

Additive und spanende Bearbeitung in einer Aufspannung

Ein besonderes Highlight in Pfronten ist die Präsentation der bereits auf der Messe Euromold 2013 vorgestellten Konzeptstudie der Lasertec 65 Additive Manufacturing. Damit will DMG Mori gleichermaßen anspruchsvolles Fräsen und additives Bearbeiten in einer Aufspannung zeigen. Die Technologiekombination von Laserauftragsschweißen mittels Pulverdüse und Fräsen beschleunigt zum einen den Prozess, betont das Unternehmen. Im Vergleich zum Pulverbettverfahren sollen sich komplette Bauteile mit Hinterschnitten bis zu 20 mal schneller herstellen lassen. Zum anderen seien dadurch einzigartige Bearbeitungsabläufe möglich – beispielsweise bei der Realisierung von Geometriemerkmalen mit negativen Winkeln. Dank solcher Eigenschaften eröffne die generative Fertigung gerade für große Bauteile völlig neue Perspektiven.

Im Fokus der diesjährigen Hausausstellung stehen laut DMG Mori neue Technologien und Anwendungen für die Bereiche Werkzeug- und Formenbau, High Speed Cutting und Aerospace. Weitere Themenschwerpunkte seien die XXL-Bearbeitung und die Automation mit eigenen Ausstellungsbereichen.

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