Laserentwicklungen Dual-Optik pusht die Fertigung von E-Motoren per Laser

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 3 min Lesedauer

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Im Rahmen des Auftritts auf der Messe Laser World of Photonics präsentierte Trumpf gleich zwei Highlights: eine Dual-Optik und einen vielseitigen Faserlaser.

Trumpf stellt zwei Laserhighlights auf der Laser - World of Photonics vor. Die Optik Dual-PFO und der Faserlaser Trufiber P entfalten ihre Vorteile vor allem bei der Herstellung von Elektromotoren. Hier etwa beim Schweißen von Hairpins aus Kupfer. Aber es geht noch mehr ...(Bild:  Trumpf / M. Stollberg)
Trumpf stellt zwei Laserhighlights auf der Laser - World of Photonics vor. Die Optik Dual-PFO und der Faserlaser Trufiber P entfalten ihre Vorteile vor allem bei der Herstellung von Elektromotoren. Hier etwa beim Schweißen von Hairpins aus Kupfer. Aber es geht noch mehr ...
(Bild: Trumpf / M. Stollberg)

Die Laserspezialisten von Trumpf haben eine Dual-Optik (Dual-PFO) entwickelt, die Taktzeiten beim automatisierten Schweißen um bis zu 30 Prozent verringert, wie es heißt. Das ist etwa bei der Bearbeitung von Hairpins für Elektromotoren ein Vorteil. Die Neuentwicklung ergänzt damit die Trumpf-Lasersystemtechnik.

Dual-PFO misst Lage des Bauteils und schweißt parallel

Das Schweißen der Hairpins von Elektromotoren muss, wie Trumpf betont, dabei immer von gleichbleibend hoher Qualität sein, sonst sind laufen die E-Motoren nicht wie geplant. Und weil die Hairpins sehr fein sind, gilt dieser Schweißprozess als sehr anspruchsvoll. Für eine hohe Qualität misst so eine PFO deshalb immer zuerst die Lage des Bauteils, bevor der Schweißvorgang beginnt. Im Gegensatz zu einer normalen PFO misst und schweißt die Dual-PFO außerdem parallel, wodurch sich die Zeitersparnis erklärt. Die Dual Optik ist außerdem mit der neuen Trumpf-Bildverarbeitung kombinierbar, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert. Das steigere die Produktivität der Dual-PFO dann umso mehr.

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Neue Trumpf-PFO verdoppelt das bisherige Arbeitsfeld

Die Dual-PFO verdoppelt auch noch das Arbeitsfeld im Vergleich zu einer normalen PFO. Die optische Innovation eigne sich deshalb besonders für die Bearbeitung von großen Bauteilen, die es im Elektromotorensektor schließlich auch gebe. Anwender könnten diese mit der Dual-PFO schweißen, ohne dass Werkstück oder Fokussieroptik selbst bewegt werden müssten. Das System gilt als vielseitig einsetzbar und eigne sich auch für andere große Bauteile, wie zum Beispiel für die Batterien von E-Autos, wie die Trumpf-Entwickler anmerken.

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Vielseitiger Faserlaser pusht Energiewende auch

Die Laserexperten aus Ditzingen haben auch noch eine besonders vielseitige Baureihe von Faserlasern für die Herstellung von Elektromotoren und Brennstoffzellen für die Nutzung von Wasserstoff entwickelt. Denn das Unternehmen bietet den Trufiber P jetzt auch in „Low Power“-Ausführungen von 500 bis 2.000 Watt an. Darunter finden sich jetzt „Single Mode“-Varianten. Damit ergänzt Trumpf die „Multi Mode“-Hochleistungsvarianten des Lasers. Bei jeder Variante könnten die Anwender den Faserlaser mit der kompletten Lasersystemtechnik von Trumpf kombinieren. Dazu gehören programmierbare Fokussieroptiken oder Möglichkeiten zur Zustandsüberwachung. Die bis zu 10 Meter lange „Single Mode“-Faser ermöglicht eine flexiblere Präzisionsfertigung, weil sich die Strahlquelle nicht direkt neben der Laserzelle befinden muss, wie Trumpf betont.

Laser schweißt wichtige Brennstoffzellen-Teile

Die Kernkomponenten von Brennstoffzellen – hauchdünne Bipolarplatten aus Edelstahl – müssen äußerst präzise und hermetisch dicht verschweißt werden. Wasserstoff, bekanntlich das kleinste Molekül der Welt, darf nämlich niemals entweichen, sonst wäre die gesamte Brennstoffzelle unbrauchbar. Diese hohe Präzision bietet beim Schweißen bietet aber der „Single Mode“-Faserlaser. Er arbeitet mit einem Faserkern-Durchmesser von nur 25 Mikrometern.

Und die Hersteller von Elektroantrieben profitieren beim Trufiber P auch von der neuen zusätzlichen Strahlformungstechnik namens Brightline Mode, weil der der Faserlaser Kupfer mit ihr spritzerfrei schweißen kann, führt Trumpf weiter aus. Damit ausgerüstet eignet sich der Faserlaser zum Beispiel zum Schweißen der Kupfer-Hairpins von Elektromotoren. Die Hersteller sparten Material und damit Kosten, weil wegen der Präzision weniger Ausschuss anfalle. Der Faserlaser kann aber auch Baustahl, Edelstahl oder Aluminium schnell, präzise, hochwertig und spritzerfrei schweißen.

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