Trumpf Mehr Effizienz beim Schweißen und Lasern

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 2 min Lesedauer

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Trumpf hat auf der Messe „Laser – World of Photonics“ in München eine Systmlösung für effizienteres Schweißen und den Hochleistungslaser Tru-Micro-6030 mit mehr Produktivität präsentiert.

Die PFO 33 ist eines der zentralen Elemente der Systemlösung.(Bild:  Trumpf)
Die PFO 33 ist eines der zentralen Elemente der Systemlösung.
(Bild: Trumpf)

Die Systemlösung hat das Hochtechnologieunternehmen Trumpf entwickelt damit Anwender die Qualität und Effizienz beim Schweißen steigern können. Die Lösung kombiniert mehrere Sensoriken, die alle Prozessschritte beim Laserschweißen überwachen. Eine integrierte KI-Qualitätskontrolle prüft etwa die Schweißnähte und eine OCT (optische Kohärenztomografie) kontrolliert die Einschweißtiefe des Lasers.

Laut Produktmanager Martin Stambke biete Trumpf alle Komponenten wie Strahlquelle, Sensorik und Optik aus einer Hand. Dabei kümmerten sie sich auch um die Installation, den Service und eine Programmierung der Anlage.

Kosteneffizient und leistungsstark

Anwender könnten mit der Lösung präzise Bauteile schweißen, bei denen keine Fehler vorkommen dürfen, zum Beispiel Batterien für E-Autos oder Hairpins für Elektromotoren. Für fehlerfreie Schweißnähte muss der Anwender den optimalen Arbeitsabstand zwischen verschiedenen Bauteilen und dem Laser einstellen. Möglich macht das die programmierbare Fokussieroptik PFO 33. Diese kann die Fokuslage des Lasers selbständig anpassen.

Stambke bezeichnet den sogenannten 2.5-D-Betrieb als in vielen Anwendungsfällen günstiger als den 3D-Betrieb, bei dem die PFO während des Schweißvorgangs auf und ab bewegt werden kann. Denn durch weniger aufwendige Steuerungen und Programmierungen sowie weniger bewegte Achsen würden die Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten für den Anwender reduziert. Außerdem gehe es schneller, wenn die Optik die Fokuslage selbst anpasst, als die ganze Optik in der Laserzelle hoch- und runterzufahren.

Bessere Schweißnahtqualität ab dem ersten Bauteil

Mit der integrierten optischen Kohärenztomografie (OCT) könnten Anwender nicht nur die Einschweißtiefe des Lasers überwachen, sondern auch den Abstand des Lasers zum Bauteil kontrollieren.

Zur Überprüfung der Qualität der gefertigten Bauteile kommt zudem Vision Line Inspect zum Einsatz. Eine Kamera nimmt ein Bild der Schweißnaht auf und das System erkennt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz mögliche Fehler.

Hochleistungslaser mit mehr Power

Außerdem präsentierte Trumpf Trumpf ihren Ultrakurzpuls-(UKP)-Lasers Tru-Micro 6030 mit gesteigerter Produktivität. Das Hochtechnologieunternehmen hat die maximale Leistung dieses UKP-Lasers um 50 Prozent und damit von 200 auf 300 Watt erhöht. Zudem habe sie den Laser mit einer noch schnelleren Steuerung ausgerüstet, die in Echtzeit arbeitet.

Geeignet sei das, laut Produktmanager Steffen Rübling, vor allem für Hersteller von Batterien. Der Laser könne etwa komplexe Batteriefolien für Smartphones oder für Elektroautos industriell in Serie schneiden.

Serienfertigung von Batteriefolien für Smartphones und E-Autos

Mit der Femto-Real-Time-Control können Anwender die Laserparameter auf die Schnittbereiche der Folie anpassen und während des Prozesses in Millisekunden umschalten. Das spart Fertigungskosten, da Anwender für das Schneiden komplexer Batteriefolien nur noch eine Laserquelle benötigen.

Für das Laserbohren von Membranen etwa für das Filtern von Mikroplastik können Anwender durch die gesteigerte Leistung die Laserpulse mit einer speziellen Optik in bis zu 500 Einzelspots aufspalten.

Der Ultrakurzpuls-Laser sei auf maximale Auslastung und Zuverlässigkeit ausgelegt. Trumpf setzt bei der Leistungssteigerung auf bewährte Komponenten. Anwender könnten den Tru-Micro 6030 im Schichtbetrieb 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche in ihrer Fertigung einsetzen.

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