Nicht verpassen! Durch KI winken dem Maschinen- und Anlagenbau Milliardengewinne

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Deutschland hinke im Vergleich zu anderen Ländern bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) hinterher. Wenn die folgenden Studienergebnisse stimmen, sollte sich das rasch ändern.

Einen Ruck geben! Der VDMA nahm die laufende Hannover Messe zum Anlass, eine Studie zu veröffentlichen, die offenbart, wie groß das Potenzial für den Maschinen- und Anlagenbau ist, wenn die Branche noch stärker auf künstliche Intelligenz (KI) setzt als bisher ...(Bild:  sdecoret - stock.adobe.com)
Einen Ruck geben! Der VDMA nahm die laufende Hannover Messe zum Anlass, eine Studie zu veröffentlichen, die offenbart, wie groß das Potenzial für den Maschinen- und Anlagenbau ist, wenn die Branche noch stärker auf künstliche Intelligenz (KI) setzt als bisher ...
(Bild: sdecoret - stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz könnte dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau einer Studie zufolge einen deutlichen Produktivitätsschub geben. Durch konsequenten Einsatz generativer KI ließe sich etwa die Profitabilität im Vergleich zu heute um bis zu 10,7 Prozent steigern. Die Studie hat übrigens der Branchenverband VDMA zusammen mit der PWC-Strategieberatung „Strategy&“ auf der Hannover Messe vorgestellt. Befragt wurden 247 Unternehmen aus der DACH-Region. Wenn das kein Fehler sei, entspräche das rund 28 Milliarden Euro an zusätzlichem Gewinn für die Branche. Genutzt werde dieses Potenzial bisher aber kaum.

Vor allem Vertrieb und Marketing können profitieren

Denn von den möglichen 10,7 Prozentpunkten Renditeverbesserung werden bisher nur 0,74 Prozentpunkte ausgeschöpft, wie es weiter heißt. Zwar blickten viele Unternehmen mit großen Erwartungen auf die Möglichkeiten durch den Einsatz generativer KI, doch an eine breite Implementierung und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle trauten sie sich noch nicht so recht heran. Als größtes Hindernis für eine breitere Einführung nannte man vor allem mangelnde Daten (25 Prozent), fehlende KI-Spezialisten und eine unzureichende IT-Infrastruktur (jeweils 24 Prozent). Entsprechend groß sei aber das Potenzial, das noch nicht gehoben wurde. Den größten Effekt gibt es offensichtlich im Hinblick auf Vertrieb und Marketing, wo sich die Rendite durch KI um bis zu 2,4 Prozentpunkte steigern kann. Dem folgen die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie die Planung mit jeweils 1,7 Prozentpunkten Verbesserungspotenzial. Eher schlecht schnitten allerdings unterstützende Funktionen ab – etwa in der IT, wo KI bisher am häufigsten genutzt wird. Insgesamt wurden für die Studie 45 mögliche Einsatzfelder für KI analysiert.

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