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Hohlprägewalzen stellt Bipolarplatten wirtschaftlicher her

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Individuell anpassbare Bipolarplattengeometrie

Mit der neu entwickelten Walztechnik wird die Struktur der Bipolarplatte mithilfe eines Walzenpaars geprägt, durch welches das dazwischen eingespannte, hauchdünne Metallband kontinuierlich läuft. Eine Umformwalze ist als Stempel, die andere als Matrize ausgelegt, wie man erfährt. Weil die Walzen zum Ausformen der Strömungskanäle mit dem Werkstück annähernd nur einen Linienkontakt haben, können die Prozesskräfte durch die schrittweise Umformung im Vergleich zum konventionellen Hohlprägen durchschnittlich um den Faktor 10 reduziert werden, so die Experten. Das führe zu einer kleineren, günstigeren Anlagentechnik. Ein weiterer Vorteil der Anlage liege in ihrer Flexibilität. Denn die Anzahl der erforderlichen Walzensätze ließe sich in Abhängigkeit der Bipolarplattengeometrie individuell anpassen.

Kognitives Umformen inklusive Monitoringsystem

Mit der neuen Versuchsanlage gehen die Forscher des IWU auch einen wichtigen Schritt in Richtung kognitiver Umformmaschinen, die sich mittels Sensorik und „intelligenter“ Algorithmen selbst überwachen und steuern können, so der Blick in die Zukunft. Denn anders als bei bisherigen Anlagen, überprüft man mit dem System künftig die Qualität der BPP im laufenden Prozess, indem die Prozessparameter mit Sensoren erfasst, zusammengeführt und korreliert analysiert werden können. Die Daten werden dann über Cloud-Tools verarbeitet und nutzbar gemacht. Erste mit der Anlage produzierte Bipolarplatten werden bereits am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg in Brennstoffzellen getestet. Mehr dazu kann auf der kommenden Hannover Messe in Halle 2 erfahren werden.

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