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Bei der exakten Auslegung der SRM-Rollierenden-Umformmaschinen von Transfluid spielen die beiden Faktoren Rohrgröße und Umformgeometrie eine wichtige Rolle. Dabei bestimmt der Rohrdurchmesser den Grundaufbau der Maschine bezüglich des Öffnungshubs und des Leistungsmoments. Vor allem für das Erzeugen scharfkantiger Konturen für Dichtelemente und optimierte Oberflächen eignet sich das Verfahren. Sämtliche Antriebe sind servoelektrisch ausgelegt und je nach Anforderung CNC-gesteuert. Damit sind auch werkzeugunabhängige Umformungen möglich und alle Einstellparameter hinterlegt. Aufwendiges Justieren entfällt so. Das Formen der Rohre ist wahlweise von innen nach außen oder von außen nach innen möglich.
Rollierend zur komplexen Form
Kombinationsmaschinen werden abhängig von der Geometrie eingesetzt. Transfluid bringt hierbei die Vorzüge beider Bearbeitungsverfahren zusammen. Häufig wird eine axiale Vorstauchung durchgeführt und die finale Geometrie über den Rollprozess erzielt. Damit beispielsweise auch der Beschnitt vor der axialen Rohrumformung möglich ist oder eine vorgestauchte Geometrie nachgerollt werden kann, stehen die kombinierten Verfahren in einer Maschine zur Verfügung – oder als Transferanlage, in welcher die Bearbeitung nacheinander durchgeführt wird. Inklusive schnellen Werkzeugwechseln können mit der fortschrittlichen Hightech-Kombination extreme Umformungen umgesetzt werden – für scharfkantige Konturen/Radien, hohe Anforderungen an die Oberfläche und Umformungen, eng hinter den Bögen.
Für Bördelanschlüsse sind die Transfluid-Umformmaschinen vom Typ UMR im Einsatz. Dabei ist die Maschinengröße abhängig von der Rohrgröße bis zu 325 mm Durchmesser und das Werkzeug ist an die jeweilige Umformgeometrie angepasst. Schnelle Werkzeugwechsel sorgen für Zeiterspranis und die Anlage ermöglicht auch das Schließen von Rohrenden. Nahezu werkzeugunabhängig arbeiten die UMR-Anlagen mit einem frei programmierbar gesteuerten Umformkegel. Damit können Bördel zwischen 20° und 90° sowie Spannlängen von ca. 1 x D erzeugt werden, die sich durch optimale Dichtflächen auszeichnen. Die Fertigung von Bördeln bis 90° ist dabei in einem Arbeitsgang möglich. Auch Flanschverbindungen lassen sich mit dieser Transfluid-Lösung erstellen.
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