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Effiziente Umformgeometrien für die Rohrendenbearbeitung

| Autor/ Redakteur: Stefanie Flaeper / Frauke Finus

Alles hat ein Ende nur das Rohr hat zwei – und die müssen miteinander verbunden werden. Die Verbindungselemente können auf verschiedene Arten angebracht werden, zum Beispiels mittels Umformung. Transfluid bietet verschiedene Lösungen für die axiale, rollierende und die kombinierte Umformung in der Rohrendenbearbeitung.

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Das rollierende Rohrumformen ermöglicht minimale Spannlängen bei einem bestmöglich gesteuerten Umformergebnis.
Das rollierende Rohrumformen ermöglicht minimale Spannlängen bei einem bestmöglich gesteuerten Umformergebnis.
( Bild: Transfluid )

Die Wahl des passenden Verfahrens zum Anbringen von Verbindungselementen am Rohrende ist heute mehr denn je entscheidend für wirtschaftliche Fertigungsprozesse. Denn Geometrien werden immer komplexer und der Druck in puncto Kosteneffizienz steigt rasant. Verschieden Optionen stehen zur Auswahl wie die Möglichkeit des Anlötens oder Anschweißens, beispielsweise eines vorab gefertigten Drehteils, an einem Rohr. Dafür muss das Rohr meist kalibriert werden. Das Löten im Ofen verändert unter Umständen die gebogene Geometrie, das Gefüge oder die Oberfläche. Und das Induktionslöten ist sehr kostenintensiv. Auch die Dichtigkeit muss gegebenenfalls geprüft werden. Insgesamt ist dieser Prozess aufwändig und er besteht immer aus einer Prozesskette, bei der zusätzlich Lötpaste, Lötring, Gas oder beim Schweißen Formiergase benötigt werden. Großes und aufwendiges Equipment sind hierbei erforderlich.

Als effizientere Lösung bietet sich die Umformung an. Hierbei kommt es immer zu einer Kaltverfestigung des Materials. Der Umformgrad ist die Kenngröße, mit der die bleibende Veränderung eines Werkstücks beim Umformprozess erfasst werden kann. Der Umformgrad ist abhängig von der Geometrie, dem Material und dem angewendeten Kaltumformungsverfahren. Die Transfluid Maschinenbau GmbH hat für die Kaltumformung verschiedene Lösungen für die axiale, rollierende und die kombinierte Umformung entwickelt. Dabei bilden die Maschinen die Basis, während die Werkzeuge den Prozess absichern. Speziell in der Werkzeugtechnik steckt das meiste Know-how. Mit ihren intelligente Werkzeuglösungen reduzieren die Experten von Transfluid Folgekosten und sichern gleichzeitig die Qualität.

Axial präzise Stauchen

Für das axiale Stauchen gestaltet das Unternehmen seine „t Form“-REB-Anlagen. Entsprechend der jeweiligen Anforderungen wird die Maschinenauslegung von drei maßgeblichen Faktoren bestimmt: der Rohrgröße, dem Material und der Umformgeometrie. Dabei benötigen zum Beispiel scharfkantige Konturen deutlich höhere Stauchleistungen als weiche. Mit den Umformmaschinen vom Typ REB können schnelle Werkzeugwechsel, extreme Umformgrade und komplexe Geometrien präzise umgesetzt werden. Per Servomotor wird die Werkzeugfolge vertikal oder horizontal positioniert. Bis zu sechs Umformstufen und eine Zwischenspanneinheit ermöglichen nahezu alle Formgebungsanforderungen. Intergierte Rollierstationen kommen für spezifische Rohrumformungen zum Einsatz. Über einen Touch-Panel mit integriertem Datenspeicher erfolgt die Bedienung. Hier können spezifische Bearbeitungsfolgen, Prozess und Maschinenparameter verwaltet werden. Bezüglich der Antriebe statte Transfluid die REB-Anlagen wahlweise mit hydraulisch numerischen oder elektrischen Antrieben aus. Für sehr kurze Zykluszeiten besteht zudem die Möglichkeit diese Umformverfahren zeitoptimiert schrittweise in Transferanlagen auszuführen.

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