Hat geklappt! Thyssenkrupp hat Ergebnisse verbessert

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Thyssenkrupp konnte seine Geschäftsergebnisse im dritten Quartal steigern. Und das trotz eines verhaltenen Marktumfeldes, wie die dpa berichtet ...

Nun liegen das neueste Zahlenwerk des Konzerns Thyssenkrupp vor. Demnach hat man sich in den letzten Monaten gut steigern können. Offensichtlich greift auch die Umbaustrategie ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Nun liegen das neueste Zahlenwerk des Konzerns Thyssenkrupp vor. Demnach hat man sich in den letzten Monaten gut steigern können. Offensichtlich greift auch die Umbaustrategie ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Thyssenkrupp profitierte insbesondere von seinem laufenden Effizienzprogramm, welches die Ergebnisse in der Stahlsparte sowie bei seinem vor der Abspaltung stehenden Materialhandelsgeschäft TK Accelis steigen ließ, wie man weiter erfährt. Und der Marineschiffbauer TKMS lieferte außerdem noch höhere Gewinnbeiträge. Schwächer entwickelte sich allerdings der Automotive-Bereich, was derzeit aber auch nicht sehr verwunderlich sein sollte.

Thyssenkrupp-Gewinn um 18 Prozent gestiegen

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg in den drei Monaten per Ende Juni um 18 Prozent (auf 183 Millionen Euro). Nach Steuern verdiente Thyssenkrupp demnach rund 34 Millionen Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 255 Millionen Euro zu beklagen war. Dabei profitierte der Konzern auch von einem positiven bilanziellen Effekt von 131 Millionen Euro. Dieser steht im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile am Stahlhersteller HKM an die Salzgitter AG. Nach Anteilen Dritter schrieb Thyssenkrupp damit eine schwarze Null.

Thyssenkrupp-Umbau hält, was man sich versprochen hat

Der Umsatz verbesserte sich um acht Prozent (auf rund 8,8 Milliarden Euro). der Materialhandel hat dabei von steigenden Mengen und Preisen profitiert, wie es heißt. Thyssenkrupp gewinnt also weiter an operativer Stärke und an strategischer Klarheit, wie der Konzernchef Miguel López dazu kommentierte. Das Unternehmen befindet sich derzeit aber auch im Umbau und soll einmal eine reine Finanzholding werden. Die geplante Börsennotierung von TK Accelis, die Fortschritte bei der Neuaufstellung von Steel Europe und die starke Position von TKMS zeigten, dass das Zukunftsmodell nicht nur Gestalt annehme, sondern auch tragfähig sei.

Thyssenkrupp-Prognose wurde nun angepasst

Für das laufende Geschäftsjahr grenzte Thyssenkrupp seine Ergebnisprognose daraufhin auch nach oben ein: So hob das Unternehmen beim bereinigten Ebit das untere Ende der Spanne um 100 Millionen Euro an und erwartet nun 600 bis 900 Millionen Euro. Analysten – wir werden ja sehen – rechnen allerdings bereits mit einem Wert von 833 Millionen Euro. Der Konzernverlust soll wohl nun höchstens 700 statt 800 Millionen Euro betragen, heißt es weiter. Mit Blick auf den Umsatz, erwartet Thyssenkrupp im besten Fall ein Minus von einem Prozent, anstelle des zuvor ausgegebenen Vorjahresniveaus.

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