Interview „Wir profitieren im Ausland noch immer extrem von der starken deutschen Marke“
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Die Stimmung im Inland ist im Keller, doch Knuth wächst unter anderem in den USA enorm. Der Schlüssel? Smarte Ausbildungskonzepte und eine klare Strategie gegen den internationalen Wettbewerb.
Blechnet: Herr Knuth, blickt man aktuell auf die fertigende Industrie, ist die Liste der Herausforderungen lang. Was sind aus Ihrer Sicht derzeit die drängendsten Themen für den Mittelstand?
Philip Knuth: Die Herausforderungen unserer Kunden sind unweigerlich auch unsere eigenen. Wenn ich mit Unternehmen in Deutschland spreche, spüre ich deutlich, dass die Stimmung derzeit sehr schlecht ist. Bei unseren Kunden ist das Investitionsklima eingetrübt, die erhofften Auftragseingänge bleiben oftmals aus. Fragt man konkret nach den Ursachen, werden zumeist drei Themen genannt: die immens hohen Energiekosten, die steigenden Lohnnebenkosten und eine überbordende Bürokratie.
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