Erfolg durch Prozessoptimierung Das Prozessgas verhilft dem Laser zum optimalen Schnitt

Aktualisiert am 15.09.2026 Quelle: Air Liquide / 4 min Lesedauer

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Ein Experte von Air Liquide erklärt hier, warum man beim Laserschneiden auch das Prozessgas im Auge behalten sollte. Denn es spielt für die Schnittqualität auch eine entscheidende Rolle.

Flüchtiger hidden Champion! wer ans Laserschneiden denkt, dem fällt als erstes die Power des Laserstrahls ein – ist ja auch beeindruckend, die Funken fliegen zu sehen. Doch Air Liquide – übrigens ein Euroblech-Aussteller – will klarmachen, dass auch das Prozessgas wichtig für den Erfolg ist.(Bild:  KI-generiert)
Flüchtiger hidden Champion! wer ans Laserschneiden denkt, dem fällt als erstes die Power des Laserstrahls ein – ist ja auch beeindruckend, die Funken fliegen zu sehen. Doch Air Liquide – übrigens ein Euroblech-Aussteller – will klarmachen, dass auch das Prozessgas wichtig für den Erfolg ist.
(Bild: KI-generiert)

Höher, schneller und präziser – der technologische Fortschritt beim Laserschneiden ist unübersehbar. Moderne Anlagen erreichen beeindruckende Leistungen. Doch mit den steigenden Anforderungen an Produktivität, Qualität und Ressourceneffizienz verschiebt sich auch der Blick auf den Schneidprozess. Und immer häufiger entscheidet nicht mehr allein die Laserleistung über das Ergebnis, sondern das präzise Zusammenspiel aller Prozessparameter. Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei das Prozessgas. Warum nicht allein die Laserleistung, sondern vor allem das Zusammenspiel aller Prozessparameter über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet, soll im Folgenden erläutert werden.

Die Laserleistung ist nur ein Aspekt von dreien

Die Lasertechnik hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Moderne Anlagen erreichen eine hohe Produktivität durch hohe Laserschnittgeschwindigkeiten nebst einer beeindruckenden Präzision. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen gestiegen. Unternehmen erwarten nicht nur eine hohe Schnittqualität, sondern auch wirtschaftliche Prozesse, einen möglichst geringen Energieeinsatz und vor allem auch reproduzierbare Ergebnisse über unterschiedliche Materialien und Losgrößen hinweg. Air Liquide beobachtet deshalb in vielen Projekten, dass sich der Blick auf den Schneidprozess verändert hat. Statt Laserleistung, rückt nun das Zusammenspiel aller Prozessparameter stärker in den Fokus. Denn selbst leistungsstarke Systeme können ihr Potenzial nur dann vollständig ausschöpfen, wenn Laser, Werkstoff und Prozessgas optimal aufeinander abgestimmt sind. Genau diese Feinabstimmung entscheidet darüber, wie effizient, stabil und wirtschaftlich ein Schneidprozess arbeitet.

Der Schnittspalt ist das Zentrum des Geschehens

Der eigentliche Schneidprozess spielt sich im Schnittspalt ab. Dort treffen Laserstrahl, Werkstoff und Prozessgas unmittelbar aufeinander. Genau in diesem Bereich entscheidet sich, wie effizient die eingebrachte Energie genutzt wird, wie zuverlässig das aufgeschmolzene Material ausgetragen wird und welche Qualität die Schnittkante am Ende erreicht. Deshalb sollte man den Schnittspalt als das Zentrum des Laserschneidprozesses betrachten. Und schon kleine Veränderungen einzelner Parameter können dort spürbare Auswirkungen auf die Prozessstabilität und das Bearbeitungsergebnis haben. Das Ziel ist es deshalb nicht, einen Parameter isoliert zu optimieren, sondern alle Einflussgrößen so aufeinander abzustimmen, dass sie sich gegenseitig bestmöglich unterstützen. Genau das ist ein wesentlicher Hebel für mehr Effizienz beim Laserschneiden zu erreichen.

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