AGV Paletten ohne Zeitverlust in Sekundenschnelle aufnehmen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Bei den Autonomous Guided Vehicles (AGVs) von Melkus Mechatronic sorgt das Zusammenspiel zwischen geschützt verbauten Laserscannern und dem omnidirektionalen Antrieb für eine autonome, präzise und zeitsparende Lastaufnahme.

Sensorik und Antrieb der Paletten-AGV von Melkus sind so aufeinander abgestimmt, dass die Fahrzeuge nicht nur sicher, sondern auch schnell völlig autonom ans Ziel kommen.(Bild:  Peter Kemptner)
Sensorik und Antrieb der Paletten-AGV von Melkus sind so aufeinander abgestimmt, dass die Fahrzeuge nicht nur sicher, sondern auch schnell völlig autonom ans Ziel kommen.
(Bild: Peter Kemptner)

Weil schon aus Kostengründen nicht an allen Palettenstandplätzen in einem Betrieb Übergabestationen vorgesehen werden können, sind die Ladungsträger nicht immer exakt positioniert, ihre genaue Lage lässt sich nicht vorhersehen und in den Navigationsprogrammen fahrerloser Transportsysteme (FTS) berücksichtigen. Das Zusammenspiel aus präziser Sensorik und intelligentem Antriebskonzept ermöglicht den fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) des AGV-Herstellers Melkus Mechatronic eine berührungslose Palettenaufnahme ohne Rangieraufwand. Wie die Österreicher betonen, spart die vollständig autonome, schnelle Feinpositionierung beim „last Inch“ im innerbetrieblichen Transport wertvolle Prozesszeit.

Im innerbetrieblichen Transport zählt jede Sekunde. Deshalb haben wir Sensorik und Antrieb so aufeinander abgestimmt, dass unsere Fahrzeuge nicht nur sicher, sondern auch schnell ans Ziel kommen. Völlig autonom.

Dominik Schnitzinger, Head of Software Development & Customer Support bei Melkus Mechatronic

Die Paletten-AGVs G130 3.0 und HLG 130 nutzen hochwertige Laserscanner für Navigation und Personensicherheit. Diese dienen auch dazu, die exakte Positionierung der aufzunehmenden Paletten zu ermitteln, um ein berührungsloses Einfahren der Gabeln in die Palettentunnel sicherzustellen.

Gesamttransport deutlich verkürzen

Als Kernelement ermöglicht der Drehschemelantrieb ein omnidirektionale Fahren. Auf Basis der Positionsdaten aus den Sensoren erlaubt die vollständige Flächenbeweglichkeit der Fahrzeuge in alle Richtungen auch unter Last eine präzise Feinpositionierung in Sekundenschnelle. Diese erledigt die Bordsoftware autonom, also ohne menschliches Zutun und ohne vorherige Berücksichtigung in der Programmierung eines Flottenmanagement- oder Navigationssystems.

Die voll autonome Repositionierung des Fahrzeugs vor der aufzunehmenden Palette sorgt nicht nur für eine sichere Lastaufnahme beziehungsweise Lastübergabe: Der Entfall der Rangierbewegungen durch die omnidirektionale Korrekturfahrt führt auch zu deutlich verkürzten Gesamttransportzeiten.

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