Berührungslos Robustes Radarsystem checkt Füllstand in Schmelzöfen

Quelle: Sondosense 2 min Lesedauer

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Ondosense hat ein Messsystem zur Füllstandskontrolle von bis zu 1.600 Grad heißen Aluminium-, Stahl- oder Kupferschmelzen in geschlossenen Öfen entwickelt ...

Das ist das Radarmesssystem Furnaceprotect von Ondosense. Es kann bis zu einem Abstand von 30 Metern den Füllstand in Schmelzöfen erfassen – ohne einen Strahlenschutz zu benötigen. Der Füllstand kann bis zu einer Temperatur von 1.600 °C gemessen werden.(Bild:  Ondosense)
Das ist das Radarmesssystem Furnaceprotect von Ondosense. Es kann bis zu einem Abstand von 30 Metern den Füllstand in Schmelzöfen erfassen – ohne einen Strahlenschutz zu benötigen. Der Füllstand kann bis zu einer Temperatur von 1.600 °C gemessen werden.
(Bild: Ondosense)

Die Füllstandsmessung in Schmelzöfen ist insbesondere für das Recycling von Metallschrott wie Aluminium, Stahl oder Kupfer erforderlich, um exakt festzustellen, wann das Metall vollständig geschmolzen ist, wie Ondosense weiß. Zu Beginn des Schmelzprozesses bildet der noch feste Metallschrott üblicherweise einen Haufen in der Mitte des Ofens, sodass der Füllstand am Ofenrand niedriger ist. Mit fortschreitendem Schmelzen steigt der Füllstand am Rand. Wenn das Metall vollständig geschmolzen ist, sind die Füllstandswerte schließlich überall identisch. Die Füllstandsmessung ist deshalb nicht ganz trivial. Mit dem neuen Furnaceprotect-Radarsystem von Ondosense aber, kann jetzt der Füllstand in geschlossenen Schmelz-, Gieß- und Warmhalteöfen erstmals von außen durch eine nur etwa 50 Millimeter messende Öffnung im Ofendeckel gemessen werden.

Pfiffige Kombination aus Messrate und Algorithmen

Dabei erreicht das Radarsystem eine Messgenauigkeit von maximal 0,3 Millimetern – selbst wenn Staub, Dampf, Rauch, Vibrationen sowie intensiver Wärmestrahlung einwirken. Auch stark schwankende Füllstände während des Schmelzprozess haben laut Hersteller keinen Einfluss auf die Präzision und Verlässlichkeit der Messung. Der Grund dafür sei die einzigartige Kombination aus hoher Messrate (500 Hertz) und smarten Filteralgorithmen der Ondosense-Radartechnik. Denn damit erziele das Messsystem selbst bei Wellenbewegung, Blasenbildung oder anderen abrupten Füllstandsänderungen stets fehlerfreie, hochgenaue und schnelle Messungen. Das Ganze ist wahlweise mit einer fortschrittlichen Profinet-Schnittstelle oder einer bewährten analogen Stromschnittstelle (vier bis 20 Milliampere) ausgerüstet. Zudem bietet sie drei digitale Schaltausgänge (PNP/NPN). Der Messbereich beginnt bei 0,1 Meter und reicht bis 30 Meter.

Nicht nur die Füllstandsmessung wird optimiert

Die Radarwellen werden dabei durch das Rohr des Systems geleitet und messen so kontaktlos den Ofenfüllstand. Das Gehäuse ist sowohl von innen als auch von außen gegen die Ofenhitze abgeschirmt. Um maximalen Schutz zu gewährleisten, ist das Radarsystem auch noch mit Anschlüssen für eine optionale Luftkühlung ausgestattet. Das Furnaceprotect-Radarsystem ermöglicht aber nicht nur eine höhere Produktivität im Betrieb von Schmelz-, Gieß- und Warmhalteöfen, denn die Füllstandmessung auf Basis des hochleistungsfähigen Ondosense-„Apex Level Line“-Radarsensors reduziert, wie der Hersteller anmerkt, auch die Energiekosten, optimiert den Rohstoffbedarf und verhindert Ofenüberfüllungen. So setze Ondosense neue Maßstäbe in puncto Automatisierung und Optimierung von Gießprozessen in der Aluminium-, Stahl- und Metallindustrie.

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