Neue Softwareversion Umform-Simulation spart Material und reduziert Werkzeugversuche

Quelle: Pressemitteilung Stampack 2 min Lesedauer

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Mit der neuen Version seiner Simulationssoftware Xpress 2026.1 zeigt Stampack auf der Euroblech 2026, wie sich Umformprozesse zuverlässig simulieren lassen.

Digitaler Zwilling und reales Bauteil zeigen, wie nah Simulation und Fertigung zusammenrücken. Stampack Xpress 2026.1 bildet das Umformverhalten virtuell ab und unterstützt die Absicherung von Prozess- und Werkzeugauslegung.(Bild:  Stampack)
Digitaler Zwilling und reales Bauteil zeigen, wie nah Simulation und Fertigung zusammenrücken. Stampack Xpress 2026.1 bildet das Umformverhalten virtuell ab und unterstützt die Absicherung von Prozess- und Werkzeugauslegung.
(Bild: Stampack)

Weniger Tryouts, weniger Umformstationen, bessere Materialausnutzung – das verspricht Stampack mit seiner neuesten Version seiner Simulationssoftware Stampack Xpress 2026.1. Diese präsentiert das Unternehmen auf der Euroblech 2026. „Mit Stampack Xpress können Konstrukteure entscheidende Kostentreiber früh beeinflussen“, unterstreicht Dr. Luca Hornung, Geschäftsführer der Stampack GmbH. „Die Volumensimulation reduziert das Ausprobieren am realen Werkzeug, eine optimierte Materialausnutzung spart mehr als ein Prozent der Materialkosten und eine geschickte Prozessauslegung kann die Zahl benötigter Werkzeugstationen reduzieren.“

Zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen

Wie in den vorhergegangenen Versionen sind auch in 2026.1 umfangreiche Verbesserungen am Berechnungsmodul und an der Benutzeroberfläche eingeflossen. Insgesamt wurden 2026 bereits 51 Neuerungen und Verbesserungen umgesetzt. Einen Schwerpunkt legt das Unternehmen dabei auf die Auswertung und Präsentation von Simulationsergebnissen. Der neue Report Manager überträgt Ergebnisse automatisiert in Powerpoint-Präsentationen, der View Manager erleichtert das Erstellen, Verwalten und Wiederverwenden verschiedener Ergebnisansichten. Bei Symmetrie kann Stampack Xpress im Postprocessing nun das vollständige Bauteil darstellen. Noch genauere Rückfederungsberechnungen ermöglicht die Berücksichtigung der realen Messsituation in der Simulation.

Eine Software für viele Anwendungsgebiete

Stampack eröffnet die Möglichkeit, Umformungen sowohl im Schalen- als auch genauer mit dem eigenen Volumensolver zu simulieren. In 2026.1 wurden die Massivumformprozesse im Volumensolver optimiert und weiterentwickelt. Damit lassen sich auch Verprägungen auf bis zu 10 Prozent der Ausgangsblechstärke abbilden. Das breite Anwendungsgebiet spiegele sich im Kundenspektrum wider: Es umfasst Zulieferer von Werkzeugen für große Karosserieteile ebenso wie führende Werkzeugbauer mit Spezialisierung auf Schnellläuferpressen aus der Kontaktstecker-Branche.

„Vor allem entlastet uns Stampack Xpress in der mechanischen Fertigung und bietet eine große Sicherheit bei der Konstruktion“, betont Markus Peter, Head of Mechanical & Automation Engineering bei Hirschmann Automotive. Die Software reduziere dort Korrekturschleifen und Durchlaufzeiten. Weltweit arbeiten mittlerweile mehr als 240 Unternehmen aus allen Bereichen der Blechumformung mit Stampack. Auch große Automotive-OEMs akzeptieren Stampack-Ergebnisse ihrer Zulieferer.

„Zuverlässige Vorhersage des Werkstückverhaltens“

Stampack bietet Schnittstellen zu allen im Werkzeugbau eingesetzten CAD-Systemen und wird direkt in der Werkzeugkonstruktion statt in speziellen Simulationsabteilungen genutzt. Die Simulation in der Frühphase ermögliche, verschiedene Problemlösungen durchzuspielen und schwierigere Umformungen ohne Versuchswerkzeug zu realisieren. Martin Gall, Bereichsleiter Projektplanung und Design bei Kramski, bringt es auf den Punkt: „Stampack erlaubt eine präzise Simulation der Umformprozesse und eine sehr zuverlässige Vorhersage des Werkstückverhaltens.“

Euroblech 2026, Halle 27, Stand J33

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