Schwarzwälder Humanoiden-Smiede Bosch will ab nächstem Jahr humanoide Roboter bauen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Schwarzwald ist für Kuckuksuhren bekannt. Doch bald ticken dort auch die Gehirne von Humanoiden. (Hoffentlich haben die keinen Vogel) ...

Bosch macht in Bühl ernst mit Humanoiden. Im Schwarzwald werden deshalb ab nächstem Jahr auch humanoide Roboter sozuagen das Licht der Welt erblicken. Bosch-Partner ist ein britisches Start-up und auch Schaeffler ist schon mit im Boot – als Anwender ...(Bild:  KI-generiert)
Bosch macht in Bühl ernst mit Humanoiden. Im Schwarzwald werden deshalb ab nächstem Jahr auch humanoide Roboter sozuagen das Licht der Welt erblicken. Bosch-Partner ist ein britisches Start-up und auch Schaeffler ist schon mit im Boot – als Anwender ...
(Bild: KI-generiert)

Bosch, so darf man erfahren, will ab dem kommenden Jahr gemeinsam mit dem britischen Unternehmen Humanoid neuartige Roboter fertigen. Diese sollen dem menschlichen Körperbau nachgebildet sein. Die Produktion der humanoiden Roboter – kurz Humanoide – starte demnach in Bühl im Schwarzwald. Der weltgrößte Autozulieferer wird somit Auftragsfertiger. Angaben zu Stückzahlen oder Mitarbeitenden macht Bosch aber aktuell keine. Es ist das erste Mal, dass Bosch solche neuartigen KI-gesteuerten Roboter fertigt, die als vielversprechendes Zukunftsgeschäft gelten. Zunächst hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung darüber berichtet.

Schaeffler soll erster Abnehmer für Humanoide werden

Betrachte man Aufbau, der von Bosch geplanten Humanoiden, so ähnelte er mit Kopf, Armen, Händen und Beinen dem menschlichen Körper. Ein Bosch-Sprecher erklärte weiter, dass auch geprüft wird, ob die Integration von Bosch-Systemen – darunter Aktoren, Motoren, Sensoren und andere Komponenten – in Betracht gezogen werden kann. Entwickelt werden die Roboter von dem Start-up aus London. Bosch hatte sich erst in diesem Jahr mit Humanoid verbündet. Zu den ersten Abnehmern für die humanoiden Roboter aus Bühl werde der fränkische Autozulieferer Schaeffler aus Herzogenaurach zählen, der sie in seiner Produktion einsetzen will, berichtete das Blatt weiter. Das britische Unternehmen hat sowohl mit Bosch als auch mit Schaeffler Kooperationen vereinbart, heißt es weiter. Beide sind auch Investoren bei Humanoid.

Humanoide Roboter gelten als wirtschaftliche Goldgrube

Der Markt für humanoide Roboter steht zwar noch ganz am Anfang, doch Fachleute sehen auf längere Sicht ein großes Einsatzpotenzial für die smarten Maschinen. Sie sollen demnach zunächst in Fabriken und in der Logistik genutzt werden. Später aber auch in der Krankenpflege und sogar als Haushaltshelfer. Führend bei der Entwicklung Humanoider sind derzeit vor allem Player aus China und den USA. In Deutschland ist der Hersteller Neura Robotics dafür bekannt. Neura hat nach eigenen Angaben einen aktuellen Auftragsbestand und strategische Entwicklungspipeline von über einer Milliarde Dollar.

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