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Erste Trumpf-Stanze hatte Lochkartensteuerung
Auf jeden Fall fing das Geschäft an zu laufen. „Damals, Mitte der 80er Jahre, habe ich fast rund um die Uhr geackert, um das erste Geld für ein paar ordentliche Maschinen zusammenzukriegen“, lässt Bickel wissen. Dann kam für ihn die Stunde, in der die erste große und für ihn bedeutende Investition anstand – eine gebrauchte Trumatic Stanzmaschine von Trumpf mit Lochkartensteuerung. 30000 DM musste er dafür berappen. „Doch diese Investition hat sich gelohnt. Schon allein deswegen, weil mit der Anlage auch gleich ein erster dicker Auftrag vom Maschinenverkäufer mit ins Haus flatterte“, so der angenehme Erzähler Jürgen Bickel. Dieser Auftrag hat ihm für zwei Jahre erst einmal die Existenz und die weitere Entwicklung seines Unternehmens gesichert.
Heute sind bei Bickel etwa 40 Mitarbeiter in Brot und Lohn und von der anfänglichen Bauschlosserei ist kaum noch etwas zu sehen. Denn 1991 ist er in diese neue Fertigungshalle in Oberderdingen umgezogen, die seitdem mehrmals erweitert wurde. Von seinen Mitarbeitern verlangt Bickel die gleichen Qualitäten und Fertigkeiten, die er selbst besitzt. „Denn nur mit gut ausgebildeten, verantwortungsbewussten und zuverlässigen Mitarbeitern können wir unsere anspruchsvollen Kunden zufriedenstellen“, sagt Bickel.
Kundenzufriedenheit beginnt bei der Auftragsvergabe
Kundenzufriedenheit – die beginnt meist schon bei der Auftragsvergabe. Deshalb setzt Bickel auf die enge Zusammenarbeit mit seinen Auftraggebern. So beginnt die Prozesskette bereits im Konstruktionsbüro. An drei oder vier CAD-Arbeitsplätzen wird die Grundlage für das spätere Produkt gelegt. Die Produkte werden bereits an dieser Stelle so gestaltet, dass eine reibungslose und schnelle Fertigung möglich ist – das spart Zeit, Ärger und Kosten.
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