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„Sobald wir wissen, wie das Produkt im Endstadium auszusehen hat, wird es an die Fertigung übergeben“, erläutert Bickel. Der moderne Maschinenpark lässt sowohl Einzelfertigung wie auch Fertigung von Serienteilen zu. Neben einer Trumpf-Trumatic-Stanzmaschine mit Sheetmaster-Automatisierung finden sich mehrere Abkantmaschinen der Marke LVD und Hämmerle und eine 5-Achs-Laserschneidanlage von Mazak in der Fertigungshalle. „Im Grunde genommen setze ich aber auf Maschinen von Bystronic“, verrät Bickel.
Bickel setzt beim Laserschneiden auf Bystronic
Dass dies so ist, das beweisen die beiden unabhängig voneinander arbeitenden Bystar-Laserschneidanlagen. Dabei ist je eine Anlage mit einem 3,5-kW-Laser und mit einem 4-kW-Laser ausgestattet. In Verkettung der beiden Laseranlagen mit einem automatischen Bycell-Lagerturm kann Bickel so rund um die Uhr mannlos arbeiten. Sollte es einmal passieren, dass dabei ein Fehler auftritt, so wird der entsprechende Mitarbeiter zu Hause automatisch benachrichtigt beziehungsweise kann über Internet auf die Anlage zugreifen.
Als weitere Bystronic-Anlage steht eine Hämmerle-3P-250-Abkantpresse bei Bickel. Diese Maschine konnte Bickel jetzt seit gut einem Jahr im Testbetrieb fahren. Seiner Zufriedenheit verleiht er dadurch Ausdruck, dass er die Maschine in Kürze für immer erwirbt.
Auch komplette Geräte und Apparate verlassen den Betrieb
Produkte, die bei Bickel als Bauteil oder Baugruppe gefertigt werden, sind recht vielfältig. Über das Lasern, Stanzen, Biegen und Schweißen hinaus verlassen auch komplett fertige Geräte und Apparate den Betrieb. Eine dominierende Produktreihe war bislang die Fertigung und Montage von Pfandautomaten, wie sie in den Supermärkten zu finden sind. Diese wurden als Fertigprodukt mit integriertem Flaschen-Shredder geliefert. Ein weiteres Produkt sind große Warensicherungsautomaten für Tabakwaren, die montiert an Handelsketten gehen. Alles sauberste Arbeit! Dafür investierte Bickel seit 1998 über 3 Mio. Euro.
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