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Dennoch werde man parallel dazu eine rasche, zunehmende Elektrifizierung erleben, zunächst ergänzend zur Hybridisierung. Mit dem Wegfall des mechanischen Antriebsstrangs sieht Gutzmer seine Zulieferfelle durchaus nicht davonschwimmen, denn: „Die Energiewandlung bedingt nach wie vor die Umsetzung über mechanische oder mechatronische Systeme.“
ZF erwartet für Elektroautos neue Generation von Getrieben
Auch für Dr. Bernd Vahlensieck, Leiter Hybridentwicklung der ZF Friedrichshafen AG, „wird die Verbrennungskraftmaschine auf absehbare Zeit weiterhin unverzichtbar bleiben“. Sie werde allerdings zunehmend mit elektrischen Antrieben ergänzt werden und „wir werden daher sicher auch weiterhin neue Generationen von Getrieben sehen“.
Ein verbreiteter Irrglaube sei es, dass Hybridfahrzeuge auf Getriebe oder Nebenaggregate verzichten können: „Hybridfahrzeuge werden weiterhin hocheffiziente Getriebe benötigen – nur dann lässt sich das Potenzial der Technik voll erschließen.“ Es werde gewiss Veränderungen und technische Verschiebungen geben, daraus entstehe der Bedarf, sich mit neuen Kompetenzen anzureichern.
Auch ZF sei in diesem Bereich massiv unterwegs: „Deshalb beschäftigen wir uns seit vielen Jahren sehr intensiv mit elektrischen Elementen im Fahrzeug, nicht nur auf der Antriebsseite. Wir glauben jedenfalls nicht, dass wir in zehn Jahren unsere Getriebefabriken schließen müssen. Die Getriebe werden anders aussehen, aber es wird sie weiterhin geben.“
VDW informiert über Veränderungen auf der Messe Metav 2010
Die nordrhein-westfälischen Landes-Cluster Produktion NRW, Automotive, Energieforschung, Energiewirtschaft und Nano-Mikro+Werkstoffe informieren bei der Messe Metav 2010 die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Produktionstechnik. Sie zeigen auf, welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich daraus für die Unternehmen ergeben und wie sie diese für sich nutzen können, wie der VDW ankündigt. Darüber hinaus würden Firmen, Hochschulen und Institute aus Nordrhein-Westfalen in diesem Zukunftsfeld vorgestellt.
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