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Auch zur Oberflächenbehandlung diverser Bauteile, zum Löten, Härten, Beschriften und Bohren kann die Elektronenstrahlschweißanlage verwendet werden. So schafft es der Elektronenstrahl in nur einer Sekunde bis zu 2000 Löcher in ein metallisches Werkstück zu bohren. Während des Schweißvorgangs entstehen Röntgenstrahlen, die mithilfe einer komplexen Sensorik direkt für die Überprüfung der Schweißnaht verwendet werden.
Elektronenstrahlschweißgerät von Pro-Beam hat einen Wert von knapp 1 Mio. Euro
Das Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik der TU Graz ist die einzige Forschungseinrichtung in Österreich, die eine Elektronenstrahlschweißanlage für Grundlagenforschung zur Verfügung hat. Das Hochleistungsgerät der Pro-Beam AG im Wert von knapp 1 Mio. Euro wurde von der TU Graz, der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Steiermark sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.
Die Anwendungsgebiete des Elektronenstrahlschweißens sind breit gefächert: So findet man diese Schweißmethode in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik oder auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie wieder.
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